Me, Myself and I (Bei Euch – Folge 65 – 4.1.2021)

Wenn jede an sich denkt – und jeder auch – dann ist an alle gedacht. Auch 200 Jahre nach Beginn der Aufklärung scheint sich die Vernunft bei einem Großteil der Menschen nicht bemerkbar zu machen. Volle Skipisten, Staus in Ausfluggebiete, der Drang, endlich draußen zu sein – viele folgen dem eigenen Bedürfnis, ohne auf die Folgen zu achten. Das Ergebnis: Abgeriegelte Ortschaft und ein verlängerter Lockdown. Ist es wirklich so schwer, von der Freiheit der Entscheidung zum Guten Gebrauch zu machen?

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Me, Myself and I (Bei Euch - Folge 65 - 4.1.2021)
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Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wenn jede an sich denkt – und jeder auch – dann ist an alle gedacht. Auch 200 Jahre nach Beginn der Aufklärung scheint sich die Vernunft bei einem Großteil der Menschen nicht bemerkbar zu machen. Volle Skipisten, Staus in Ausfluggebiete, der Drang, endlich draußen zu sein – viele folgen dem eigenen Bedürfnis, ohne auf die Folgen zu achten. Das Ergebnis: Abgeriegelte Ortschaft und ein verlängerter Lockdown. Ist es wirklich so schwer, von der Freiheit der Entscheidung zum Guten Gebrauch zu machen? Der Drang nach individueller Bedürfnisbefriedigung ist jedenfalls so umfassend, dass er auch in der Diskussion um die Corona-Impfung nicht Halt macht. Man weiß, dass der Impfstoff wirkt. Man weiß aber noch nicht, ob er nicht nur immun macht, sondern auch ainfektiös. Egal: Ich bin geimpft, ich will Rechte! Eine Gesellschaft, in der die einzelnen Glieder so denken, hört auf, Gesellschaft zu sein. Wird das die bleibende Normalität werden? Die Lösung hieße Solidarität. Aber die armen Teufelchen denken nur quer bis zur eigenen Nasenspitze. Es wird auch nach Corona viel zu tun sein …

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Blick zurück nach vorn (Bei Euch – Folge 64 – 27.12.2020)

Altes geht, Neues kommt. Viele erwarten am Ende der Corona-Pandemie die Rückkehr zur Normalität. Dabei muss man wohl skeptisch sein, ob es eine Rückkehr zur alten Normalität geben kann. Wahrscheinlicher ist, dass es eine neue Normalität geben wird. Die Pandemie ist eine Generationenerfahrung, die nicht rückgängig zu machen ist. Sie schafft neue Fakten, Kontexte aus denen neue Wirklichkeiten erwachsen. Das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche: Krisen bewirken Veränderungen, Veränderungen bewirken Fortschritt. Hier aber genügt es nicht, bloß mutig zu sein. Freiheit setzt Mut voraus, Mut aber Besonnenheit, Gelassenheit und Weisheit. Der Mutige erkennt die Gefahr und geht mit ihr um, er ignoriert sie nicht. Sonst gerät Mut zur Dummheit. Dummheit aber ist immer unfrei. Im Blick zurück kann man deshalb jetzt schon, mitten in der Pandemie, die Zeichen des Neuen erkennen.

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Altes geht, Neues kommt. Viele erwarten am Ende der Corona-Pandemie die Rückkehr zur Normalität. Dabei muss man wohl skeptisch sein, ob es eine Rückkehr zur alten Normalität geben kann. Wahrscheinlicher ist, dass es eine neue Normalität geben wird. Die Pandemie ist eine Generationenerfahrung, die nicht rückgängig zu machen ist. Sie schafft neue Fakten, Kontexte aus denen neue Wirklichkeiten erwachsen. Das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche: Krisen bewirken Veränderungen, Veränderungen bewirken Fortschritt. Hier aber genügt es nicht, bloß mutig zu sein. Freiheit setzt Mut voraus, Mut aber Besonnenheit, Gelassenheit und Weisheit. Der Mutige erkennt die Gefahr und geht mit ihr um, er ignoriert sie nicht. Sonst gerät Mut zur Dummheit. Dummheit aber ist immer unfrei. Im Blick zurück kann man deshalb jetzt schon, mitten in der Pandemie, die Zeichen des Neuen erkennen.

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Sternstunden? (Bei Euch – Folge 63 – 19.12.2020)

Jupiter und Saturn stehen kurz vor der Konjunktion. Am 21.12.2020 ist es soweit. Einer möglichen Hypothese zu Folge könnte es sich dabei um den Stern von Bethlehem gehandelt haben. Eine alte babylonische Tontafel berichtet von dieser Konjunktion, die sich gleich dreimal etwa im Jahr 7 v.d.Z. ereignet haben soll. Wissenschaftliche Beobachtung führten zu Botschaften, denn Jupiter galt als Königsstern, Saturn war der Stern des jüdischen Volkes. Bildung ermöglichte Kommunikation. Nur so werden die Sternstunden der Menschheit möglich.

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Jupiter und Saturn stehen kurz vor der Konjunktion. Am 21.12.2020 ist es soweit. Einer möglichen Hypothese zu Folge könnte es sich dabei um den Stern von Bethlehem gehandelt haben. Eine alte babylonische Tontafel berichtet von dieser Konjunktion, die sich gleich dreimal etwa im Jahr 7 v.d.Z. ereignet haben soll. Wissenschaftliche Beobachtung führten zu Botschaften, denn Jupiter galt als Königsstern, Saturn war der Stern des jüdischen Volkes. Bildung ermöglichte Kommunikation. Nur so werden die Sternstunden der Menschheit möglich.

Paul Watzlawik zufolge kann man nicht nicht kommunizieren. Schweigen ist auch eine Botschaft, Lavieren ebenso. Bei aller Bedeutung der Ermächtigung der Einzelnen durch Bildung, spielt bei jeder Form von Kommunikation die Emotion eine wichtige Rolle. Das ist gerade in Krisenzeiten, zu denen auch die Zeiten der Corona-Pandemie gehört, von hoher Bedeutung. Hier besteht wohl in Politik und Kirche noch erhöhter Bedarf an Erkenntnis, wie die Menschen in diesen Zeiten lebensdienlich ermächtigt werden können. Falsche Versprechungen helfen da ebenso wenig wie das Verschweigen bekannter Wahrheiten. Und das gilt nicht nur in Pandemiezeiten …

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Bullshit! (Bei Euch – Folge 62 – 12.12.2020)

Worte werden viele gemacht. Versprechungen auch. In Politik und Kirche wird das Blaue vom Himmel verheißen – oder auch ein Weihnachten im Kreise der Familie, wie es immer war. Corona macht dann wohl Pause. Niemand, der klaren Verstandes ist, ist verwundert, das die großen Verheißungen immer kleiner werden. Das Volk ist eben weder dumm, noch lässt es sich für dumm verkaufen … Männer und Frauen aus Politik und Kirche aber nehmen das nicht oft nicht wahr. Sie machen weiter ihre Worte, denen – wenn überhaupt – nur selten Taten folgen. Worte ohne Taten aber sind einfach nur … Bullshit!

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Worte werden viele gemacht. Versprechungen auch. In Politik und Kirche wird das Blaue vom Himmel verheißen – oder auch ein Weihnachten im Kreise der Familie, wie es immer war. Corona macht dann wohl Pause. Niemand, der klaren Verstandes ist, ist verwundert, das die großen Verheißungen immer kleiner werden. Das Volk ist eben weder dumm, noch lässt es sich für dumm verkaufen … Männer und Frauen aus Politik und Kirche aber nehmen das nicht oft nicht wahr. Sie machen weiter ihre Worte, denen – wenn überhaupt – nur selten Taten folgen. Worte ohne Taten aber sind einfach nur … Bullshit!

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Die Wahrheit ist auf dem Platz (Bei Euch – Folge 61 – 30.11.2020)

Ob eine Theorie eine Vision oder ein Luftschloss darstellt, erweist sich erst in der Praxis. Auf dem Spielfeld des Lebens blühen eigene Pflanzen. Die Wahrheit ist auch hier auf dem Platz. Auch das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche, die nicht neben der Welt existiert, sondern in der Welt ist. Deshalb gilt auch für sie der alte Satz Thomas von Aquins: „Gratiam supponit naturam“ – Die Gnade setzt die Natur voraus. Zahlen, Daten und Fakten sollten deshalb Grundlage allen Handelns sein. Der Mensch ist zwar in der Lage sich Wirklichkeiten einzubilden, die Realität aber ist nicht korrumpierbar. Die Corona-Pandemie führt die Gesellschaft vor genau diese Frage, die letztlich zu einer Herausforderung für die zwischenmenschliche Solidarität wird. Gesellschaftliches Gelingen oder Scheitern hängt von dieser gemeinsamen Sorge ab. Wo aber einzelne Gruppen sich über andere erheben, droht in gesellschaftlichen wie kirchlichen Institutionen das Spielfeld des Lebens zu versumpfen. Es ist Zeit, die Notwendigkeit der Sorge wieder zu entdecken.

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Ob eine Theorie eine Vision oder ein Luftschloss darstellt, erweist sich erst in der Praxis. Auf dem Spielfeld des Lebens blühen eigene Pflanzen. Die Wahrheit ist auch hier auf dem Platz. Auch das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche, die nicht neben der Welt existiert, sondern in der Welt ist. Deshalb gilt auch für sie der alte Satz Thomas von Aquins: „Gratiam supponit naturam“ – Die Gnade setzt die Natur voraus. Zahlen, Daten und Fakten sollten deshalb Grundlage allen Handelns sein. Der Mensch ist zwar in der Lage sich Wirklichkeiten einzubilden, die Realität aber ist nicht korrumpierbar. Die Corona-Pandemie führt die Gesellschaft vor genau diese Frage, die letztlich zu einer Herausforderung für die zwischenmenschliche Solidarität wird. Gesellschaftliches Gelingen oder Scheitern hängt von dieser gemeinsamen Sorge ab. Wo aber einzelne Gruppen sich über andere erheben, droht in gesellschaftlichen wie kirchlichen Institutionen das Spielfeld des Lebens zu versumpfen. Es ist Zeit, die Notwendigkeit der Sorge wieder zu entdecken.

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Nachhilfe (Bei Euch – Folge 60 – 14.11.2020)

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Das gilt auch für den Umgang der Kirche mit unabhängigen Untersuchungen zum Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker. Man reagiert nur noch und rennt hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. In einem Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert man an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe.

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#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Man reagiert nur noch und rennt dem Virus hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. Ein Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe: Wäre es nicht angezeigt, wenn neben dem Tagesgeschäft einige als Think Tank für vernünftige Strukturen sorgen?

Auch die kirchliche Kommunikation hat schon bessere Zeiten gesehen. Im öffentlichen Diskurs kommt die Kirche so gut wie nicht mehr vor, Talkshows kommen schon seit Jahren sehr gut ohne kirchlichen Beistand aus. Wo man früher die Klaviatur der Medien bespielte, spielen die Medien mittlerweile ihr Spiel mit der Kirche. Anlass dazu gibt es viele – wie etwa der Umgang mit unabhängigen Untersuchungen zeigt. Da geht es schon längst nicht mehr um die Frage, was Wahrheit ist, sondern auch darum, was wahr sein könnte. Aus einer solche Situaiton kommt man nur heraus, wenn man die Dinge auf den Tisch legt. So könnte man das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand bekommen und handeln. Jetzt aber wird man behandelt …

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Zerrissenes Schweigen (Bei Euch – Folge 59 – 7.11.2020)

Das Schweigen ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

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#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die Mute-Taste hat Konjunktur. Im Kampf um die Deutungshoheit verbreitet Noch-President Donald Trump in einer Pressekonferenz unbelegte Behauptungen, Lügen und Fake-News – und namhafte Sender schalten einfach ab. Die einen jubeln, andere sehen hier einen Akt der Unreife. Wie anders dagegen halten es viele derer, die das Verhalten der Sender loben, bei Satire. Die darf doch alles – oder?

Um sich eine Meinung zu bilden, bedarf es der Auseinandersetzung. Man hat eben nicht einfach eine Meinung, man muss sie bilden – im Für und Wider, durch Streit und Zweifel zur Haltung. Eine gebildete Meinung scheut Einseitigkeit ebenso wie verklemmtes Verschweigen.

Das Schweigen aber ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

Blinde Flecken (Bei Euch – Folge 58 – 24.10.2020)

Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

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#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

Wie sehr die Corona-Pandemie gegenwärtig zum Härtetest der Glaubwürdigkeit wird, kann an der vielfältig gestörten Kommunikation erkannt werden. Ob es die fehlende Begründung von Entscheidungen ist, die dann vor Gerichten keinen Bestand haben, oder die fehlende Kommunikation zwischen Behörden – all das zerstört jenes Vertrauen der Bevölkerung, das nötig ist, damit die notwendigen Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden.

In Kirche wie Gesellschaft gilt deshalb der vielschichtig bedeutsame Satz von Markus Röntgen: „Viel geht, wenn Vertrauen geht.“ – in jeder Hinsicht!

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Die Ohren und der Platz dazwischen (Bei Euch – Folge 57 – 18.10.2020)

Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert.

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Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also.

Die Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Regeln und Verordnungen sind wichtig, um der Gesellschaft Halt zu geben. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert. Hier sitzen die, die von der Bevölkerung Sitz und Stimme erhalten haben, um als Mandatsträger der Bevölkerung eine Stimme zu geben. Für die Aktzeptanz und Gestaltung von Regeln und Verordnungen wäre es wichtiger denn je, den parlamentarischen Prozess endlich zu beginnen.

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

Creatio cum nihilo (Bei Euch – Folge 56 – 10.10.2020)

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt deutschlandweit im Oktober 2020 wieder an. Manche Städten und Kreisen werden sogar zu Risikogebieten erklärt, weil der Inzidenzwert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht wird. Das hat Folgen für die Gesamtbevölkerung. Ob die Maßnahmen angesichts der manchmal bekannten Infektionswege immer gerechtfertigt sind, ist unter anderem Thema dieser Folge.
Außerdem geht es um die Frage, wie die sogenannten Kreativen in der Corona-Pandemie zurecht kommen.

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Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt deutschlandweit im Oktober 2020 wieder an. Manche Städten und Kreisen werden sogar zu Risikogebieten erklärt, weil der Inzidenzwert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht wird. Das hat Folgen für die Gesamtbevölkerung. Ob die Maßnahmen angesichts der manchmal bekannten Infektionswege immer gerechtfertigt sind, ist unter anderem Thema dieser Folge.

Außerdem geht es um die Frage, wie die sogenannten Kreativen in der Corona-Pandemie zurecht kommen. Tatsächlich handelt es sich bei der Szene derer, die von Kunst und Kultur leben, um einen Bereich, der an Wirtschaftskraft der Chemieindustrie kaum nachsteht. Es würde sich also mehr als lohnen, wenn die Politik hier mehr Weitsicht beweisen würde: Was heute nicht getan wird, wird morgen als Problem gewachsen sein. Mit Nichts kann niemand schaffen, das kreative Potential der Kultur ist aber gesellschaftlich relevant: Als Potential der. Sinnstiftung und Hoffnungsbildung. Ein Potential, das gerade in Pandemiezieten unverzichtbar ist. 

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