Die drei Wege (Bei Euch – Folge 76 – 17.4.2021)

Die Suche nach dem richtigen Weg prägt den Umgang mit der Corona-Pandemie. Das Voranirren der Verantwortlichen ist nur mäßig geeignet, Vertrauen in der Bevölkerung zu wecken. Dabei wäre jetzt Eigenverantwortung wie nie gefragt. Soll man da nicht seine eigenen Regeln machen? Oder soll man in fast pubertärer Revoluzzerhaltung einfach gegen alles sein, was den eigenen Befindlichkeiten zuwider läuft? Nur eines ist sicher: Dieses Virus ist wenig verhandlungsbereit. Es braucht den dritten Weg: Mündiges Handeln im Verstehen, Durchdenken und Annehmen komplexer Herausforderung.

Bei Euch
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Die drei Wege (Bei Euch - Folge 76 - 17.4.2021)
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Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

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„Wenn sich eine Straße vor dir in zwei Wege teilt, nimm den dritten Weg“ – diese Weisheit entstammt der Science-Fiction-Serio „Raumschiff Voyager“. Der Talaxianer Neelix teilt sie dort dem Schiffsdoktor mit, der vor einem Dilemma steht. Ähnlich scheint es sich derzeit in der CDU/CSU zu verhalten, was die Kanzlerfrage angeht. Die Kandidaten ringen zwar miteinander und schenken sich nichts – so richtig aber scheint keiner fähig zu sein, die Reihen hinter sich zu schließen. Auch das Schielen auf Umfragewerte hat sich nur allzu oft schon als Scheinorakel erwiesen.

Die Suche nach dem richtigen Weg prägt auch den Umgang mit der Corona-Pandemie. Das Voranirren der Verantwortlichen ist nur mäßig geeignet, Vertrauen in der Bevölkerung zu wecken. Dabei wäre jetzt Eigenverantwortung wie nie gefragt. Soll man da nicht seine eigenen Regeln machen? Oder soll man in fast pubertärer Revoluzzerhaltung einfach gegen alles sein, was den eigenen Befindlichkeiten zuwider läuft? Nur eines ist sicher: Dieses Virus ist wenig verhandlungsbereit. Es braucht den dritten Weg: Mündiges Handeln im Verstehen, Durchdenken und Annehmen komplexer Herausforderung. Das könnte durchaus ein Genuss sein, wenn man es so macht, wie das Physikgenie Albert Einstein. Der nämlich sagt von sich: „Wenn ich kein Physiker wäre, wäre ich vermutlich Musiker geworden. Ich denke oft in Musik. Ich lebe meine Tagträume in Musik. Ich sehe mein Leben als Ausdruck der Musik.“  Denken in Musik – das ist in jedem Fall ein besser Ansatz als Poltern ohne Verstand.

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