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Hoschana! Jeschua!

Ein Song in Zeiten der Corona-Pandemie

Erst war es nur ein Einfall in Folge 12 des Podcasts/Video-Journals „Bei Euch“: Der „Schlachtruf“ „Hoschana – Jeschua/Hilf doch – Gott hilft“, den die Anhänger Jesu bei seinem Einzug in Jerusalem anstimmten. Kreative in Wuppertal haben die Idee aufgegriffen und einen Song daraus gemacht – ein besonderer Take, der die Geschichte von Palmsonntag bis Ostern in Zeiten der Corona-Pandemie erzählt.

Den Song gibt es hier in der Radio-Edit-Version zu hören. Man kann ihn auch herunterladen. Und es gibt eine Long-Version. Ostern fällt eben nie aus! Auch in diesen Zeiten nicht. Hoschana! Jeschua! – Hilft doch! Gott hilft! Die große Verheißung gilt gerade jetzt: Ich bin da! Bei Euch!

Mitwirkende:
Text – Jörg Degenkolb-Değerli/Werner Kleine
Sprechstimme – Olaf Reitz
Gesang – Werner Kleine

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Podcasts von Dr. Werner Kleine

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Podcast „Bei Euch“

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in zeiten der Corona-Pandemie

Bei Euch – das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bei Euch – Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie

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Podcast „Glaubensinformation“

Glaubensinformation (Mitschnitte der Glaubensinformation in Wuppertal)

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Podcast „Theocast“ – Theologische Vorträge

Theocast (Mitschnitte theologischer Vorträge von Dr. Werner Kleine)

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Sakramente im Leben der Kirche III (Glaubensinformation)

Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

Ehe und Weihe

Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

Der Abend bietet neben einer Einführung in die allgemeine Lehre von den Sakramenten in besonderer Weise in die Bedeutung der Sakramente der Ehe und der Weihe ein. Dr. Werner Kleine sprach am am Mittwoch, dem 3. Juni 2020 zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ im Rahmen eines Webinars der Reihe „Glaubensinformation“.

Materialblatt „Allgemeine Sakramentenlehre“ (pdf)

Hinter der Maske ist das wahre Gesicht

Jedes Jahr feiert die Katholische Citykirche Wuppertal am Vorabend des Pfingstfestes in der Basilika St. Laurentius eine Pfingstvigil. Im Jahr 2020 fand sie unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie statt. Masken prägen dabei nicht nur das alltägliche Leben – auch in der Liturgie sind sie immer wieder zu sehen. Dass die Maske darüber hinaus mit einer besondere Liebesgabe Gottes zu tun hat, die in der Antike eigentlich Liebesgeschenke von Göttinnen sind, wirft in diesem speziellen Jahr eine ganz neue Perspektive auf das Pfingstfest. Die Maske, die Per-Sona, das, durch das gesprochen wird, ist dann nicht mehr nur ein antikes symbolisches Sprachspiel zur Beschreibung der drei Personen des einen Gottes. Sie wird auch zum Auftrag der Gegenwart.

Pfingstpredigt 2020 – Dr. Werner Kleine

Jedes Jahr feiert die Katholische Citykirche Wuppertal am Vorabend des Pfingstfestes in der Basilika St. Laurentius eine Pfingstvigil. Im Jahr 2020 fand sie unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie statt. Masken prägen dabei nicht nur das alltägliche Leben – auch in der Liturgie sind sie immer wieder zu sehen. Dass die Maske darüber hinaus mit einer besondere Liebesgabe Gottes zu tun hat, die in der Antike eigentlich Liebesgeschenke von Göttinnen sind, wirft in diesem speziellen Jahr eine ganz neue Perspektive auf das Pfingstfest. Die Maske, die Per-Sona, das, durch das gesprochen wird, ist dann nicht mehr nur ein antikes symbolisches Sprachspiel zur Beschreibung der drei Personen des einen Gottes. Sie wird auch zum Auftrag der Gegenwart.

Bei Euch (Folge 37 – 29.5.2020)

Gott ist die Liebe. Das ist ein Satz wie eine rosa-süße Soße, die klebt und schwer im Magen liegt. Was ist „Liebe“ eigentlich? Und was heißt es, wenn „Gott die Liebe ist“? Wissen Verkündigerinnen und Verkünder eigentlich, was sie da sagen? Und vor allem: Handeln sie auch nach ihren Worte? Liebe erweist sich nämlich in der Tat. Dann aber ist sie von gewaltiger Macht und Kraft – und zwar in jeder Hinsicht.

Das Evangelium nach Pilcher

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Gott ist die Liebe. Das ist ein Satz wie eine rosa-süße Soße, die klebt und schwer im Magen liegt. Was ist „Liebe“ eigentlich? Und was heißt es, wenn „Gott die Liebe ist“? Wissen Verkündigerinnen und Verkünder eigentlich, was sie da sagen? Und vor allem: Handeln sie auch nach ihren Worte? Liebe erweist sich nämlich in der Tat. Dann aber ist sie von gewaltiger Macht und Kraft – und zwar in jeder Hinsicht.

Die Rede von Gott steht im Mittelpunkt dieser Folge – vor allem mit Blick auf die Konsequenzen für die Verkünderinnen und Verkünder. Eine Kirche, die Worte wie „Liebe“ phrasenhaft drischt ohne sie mit relevanten Erfahrungen zu füllen, ist nicht nur nicht systemrelevant; sie ist schlicht nichtsnutzig. Das scheint gegenwärtig ein echtes Problem zu sein, wenn Predigerinnen und Prediger zwar durchaus philosophisch intellektuell räsonieren können, an der Gottesrede aber jämmerlich scheitern, weil die zu Ende gedachten philosophischen Denkansätze hier mitunter persönlich Konsequenzen zeitigen würden. So wird zwar ein „Gott der Liebe“ verkündet, der aber als „lieber Gott“ merkwürdig harm- und folgenlos bleibt. Dabei ist ein liebender Gott hinter den Menschen her, wie manch ein gefallener Engel hinter der armen Seele. Ein solcher Gott straft nicht nur nicht, er ist eifersüchtig und ruhelos, weil seine Liebe Antworten erwartet …

Bei Euch (Folge 36 – 22.5.2020)

Krisen durchlaufen verschiedene Phasen. Darin ähneln sie der Trauer. Auf den ersten Schock folgen Verleugnung, Frustration und Wut, ja, sogar Depression. Erst danach kann man den Blick nach vorne wenden. In Trauer und Krisenerfahrungen sind diese Phasen normal. Schwierig hingegen wird es, wenn man in solchen Phasen stecken bleibt. Zu einer mündigen Krisenbewältigung gehört deshalb, irgendwann eine Lösung zu suchen. Dabei wird man nicht vor Versuch und Irrtum gefeit sein.

Phasenweise

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Krisen durchlaufen verschiedene Phasen. Darin ähneln sie der Trauer. Auf den ersten Schock folgen Verleugnung, Frustration und Wut, ja, sogar Depression. Erst danach kann man den Blick nach vorne wenden. In Trauer und Krisenerfahrungen sind diese Phasen normal. Schwierig hingegen wird es, wenn man in solchen Phasen stecken bleibt. Zu einer mündigen Krisenbewältigung gehört deshalb, irgendwann eine Lösung zu suchen. Dabei wird man nicht vor Versuch und Irrtum gefeit sein. Das Schaffen eigener Probleme, die man sonst nicht hätte, ist aber eben kein Lösungsansatz. Wendet man aber den Blick nach vorn auf mögliche Lösungen, können Krisen tatsächlich Zeiten der Entscheidung sein, die zu einer echten Weiterentwicklung führen. Krisenerfahrungen sind – so gesehen – eben immer auch Lernprozesse, bei denen es weniger darum geht, wer für eine Krise verantwortlich ist, sondern wovon Krisen vorangetrieben werden. Die entscheidende Frage wird also sein, wie sich eine solche Krise nicht wiederholt. Es wird ja andere Krisen geben und es hat andere Krisen gegeben, in denen die Menschheit gezeigt hat, dass Krisen zu bewältigen sind. Entscheidend ist dabei durchaus auch die Frage nach der religio – nach der Rückbindung. Über die wird zu reden sein – auch in, mit und durch die Kirche.

„Ihr seid ein Tempel Gottes“ (Glaubensinformation)

Christen verehren den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Speziell der Heilige Geist ist der Lebendigmacher, der lebenspendende Atem Gottes. So gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“. Was lehrt das Wort Gottes über Gabe und Aufgabe des Heiligen Geistes?

Der Heilige Geist und die Kirche im Neuen Testament

Christen verehren den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Speziell der Heilige Geist ist der Lebendigmacher, der lebenspendende Atem Gottes. So gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“. Was lehrt das Wort Gottes über Gabe und Aufgabe des Heiligen Geistes? 

Mitschnitt des Vortrags, den Dr. Werner Kleine am 20. Mai 2020 im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ als Webinar gehalten hat. Die Form des „Webinars“ hat zu leichten Beeinträchtigungen der Audioqualität beigetragen, für die wir um Verständnis bitten.

Bei Euch (Folge 35 – 18.5.2020)

Die gesellschaftlichen Entwicklungen nach gut neun Wochen Corona-Pandemie nehmen bisweilen bizarre Züge an. Da nehmen Demonstranten das Grundrecht der Versammlungsfreiheit wahr, um gegen die vermeintliche Abschaffung von Grundrechten zu demonstrieren. Als wären manche auf Entzug gewesen, bevölkern viele die Straßencafés, in denen man das koffeinhaltige Heißgetränk in vorgeschriebener hygienischer Distanz zum Nachbarn zu sich nehmen kann. Die Situation oszilliert zwischen bizarr und steril. Und gerade darin wird die Corona-Pandemie immer mehr zu einer Herausforderung. Eine Revision, eine Rückschau zeigt, dass Deutschland bisher gut durch die Krise gekommen ist. Sie zeigt aber auch, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen. Es geht um nicht weniger als um das Leben.

Révision de crise

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die gesellschaftlichen Entwicklungen nach gut neun Wochen Corona-Pandemie nehmen bisweilen bizarre Züge an. Da nehmen Demonstranten das Grundrecht der Versammlungsfreiheit wahr, um gegen die vermeintliche Abschaffung von Grundrechten zu demonstrieren. Als wären manche auf Entzug gewesen, bevölkern viele die Straßencafés, in denen man das koffeinhaltige Heißgetränk in vorgeschriebener hygienischer Distanz zum Nachbarn zu sich nehmen kann. Die Situation oszilliert zwischen bizarr und steril. Und gerade darin wird die Corona-Pandemie immer mehr zu einer Herausforderung. Eine Revision, eine Rückschau zeigt, dass Deutschland bisher gut durch die Krise gekommen ist. Sie zeigt aber auch, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen. Die Corona-Krise hat offenbart, dass der Markt eben nicht alles regelt, dass Menschen in Fleischfabriken eher als Humankapital angesehen werden und dass die Stimme der Kirche heiser geworden ist. Der Gesellschaft sind große Aufgaben aufgegeben, die man nicht Verschwörungsphantasten überlassen darf, die – offenkundig zum Zweck einer Aushöhlung demokratischer Strukturen – von einer neuen Weltordnung faseln, die es zu bekämpfen gelte. Auch das ist bizarr. Da darf man nicht steril zuschauen, sondern muss die Stimme erheben. Es geht um nicht weniger als um das Leben.

Leben nach dem Tod

Was kommt nach dem Tod? Der Glaube an die Auferstehung Jesu vom Kreuzestod bedeutet eine intellektuelle Herausforderung, scheint sie doch der allgemein menschlichen Erfahrung zuerst zu widersprechen. Schon Paulus stellt sich wenige Jahre nach dem Kreuzestod Jesu diesen Fragen und geht erstaunlich rational vor. Dabei weckt der Glaube an die Auferstehung neue Fragen – wie etwa der nach der letzten Gerechtigkeit. So entsteht eine spannende Reise durch die paulinische Briefliteratur.

Paulinische Perspektiven

Was kommt nach dem Tod? Der Glaube an die Auferstehung Jesu vom Kreuzestod bedeutet eine intellektuelle Herausforderung, scheint sie doch der allgemein menschlichen Erfahrung zuerst zu widersprechen. Schon Paulus stellt sich wenige Jahre nach dem Kreuzestod Jesu diesen Fragen und geht erstaunlich rational vor. Dabei weckt der Glaube an die Auferstehung neue Fragen – wie etwa der nach der letzten Gerechtigkeit. So entsteht eine spannende Reise durch die paulinische Briefliteratur, die Dr. Werner Kleine am 22.2.2019 in einem Vortrag vor dem ökumensichen Gesprächskreis Rott (Wuppertal-Unterbarmen) unternimmt.

Wir präsentieren hier den Mitschnitt des Vortrages.

Bei Euch (Folge 34 – 12.5.2020)

Was geht vor: Eigennutz oder Gemeinwohl? – diese Frage stellt sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie genau dann, wenn Tausende auf die Plätze gehen, um gegen vermeintliche Verschwörungen oder befürchtete Impfpflichten zu demonstrieren. Das „Ich“ steht dann sehr im Vordergrund; man möchte, dass die „eigenen“ Rechte nicht begrenzt werden. Auf der anderen Seite kann der Mensch nur als soziales Wesen existieren. Er muss die eigenen Bedürfnisse immer gegen das Wohl der Gemeinschaft austarieren. Zwischen diesen beiden Polen oszilliert die Politik, die stets neu abwägen und verhältnismäßige Entscheidungen treffen muss.

Zum Wohl gemein

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Was geht vor: Eigennutz oder Gemeinwohl? – diese Frage stellt sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie genau dann, wenn Tausende auf die Plätze gehen, um gegen vermeintliche Verschwörungen oder befürchtete Impfpflichten zu demonstrieren. Das „Ich“ steht dann sehr im Vordergrund; man möchte, dass die „eigenen“ Rechte nicht begrenzt werden. Auf der anderen Seite kann der Mensch nur als soziales Wesen existieren. Er muss die eigenen Bedürfnisse immer gegen das Wohl der Gemeinschaft austarieren. Zwischen diesen beiden Polen oszilliert die Politik: Wie weit dürfen Grundrechte der Einzelnen im Zweifelsfall zum Wohl der Gemeinschaft eingegrenzt werden – und wann und wo muss diese Eingrenzung aufgehoben werden. Grundrechte sind ja kein Gnadenakt, sondern gelten gewissermaßen automatisch. Bei all dem ist Kommunikation wichtiger denn je. Jede Einschränkung muss gut erklärt und begründet werden. Auch im gesellschaftlichen Diskurs ist die Gefahr personalisierter Verurteilung – und das gilt gerade auch gegenüber jenen, die demonstrieren – schädlich, weil sie zum Kommunikationsabbruch führt. Deshalb gilt auch hier: „Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; denn der Zorn eines Mannes schafft keine Gerechtigkeit vor Gott.“ (Jakobus 1,19f)

Bei Euch (Folge 33 – 9.5.2020)

Die Corona-Pandemie wird immer mehr zu einer Zumutung und zu einer Herausforderung an die Werte der Solidarität und der Subsidiarität. So offenbart die Corona-Pandemie offene Flanken einer modernen Gesellschaft, deren Errungenschaften nicht so schnell zerfallen werden, wie manche fürchten … wenigstens dann nicht, wenn die Menschheit die Herausforderung, die sich ihr jetzt stellt, annimmt.

Solidaridingensda

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Ist die Corona-Pandemie nicht als eine globale Verschwörung? Wenn selbst hochrangige Kirchenvertreter das behaupten, kann man sich eigentlich entspannt zurücklehnen. Wer, wenn nicht der Vatikan, gehört zu den bestvernetzen Organisationen. Gerüchte haben da keinen Status irgendeiner Qualität …

Stattdessen wird die Corona-Pandemie immer mehr zu einer Zumutung und zu einer Herausforderung an die Werte der Solidarität und der Subsidiarität. Kann man Solidarität immer nur von anderen fordern? Oder besteht Solidarität nicht aus gegenseitigem Nehmen und Geben? Und warum wird sofort nach dem Staat gerufen, wo innerfamiliäre Kommunikation der erste Schritt wäre? So offenbart die Corona-Pandemie offene Flanken einer modernen Gesellschaft, deren Errungenschaften nicht so schnell zerfallen werden, wie manche fürchten … wenigstens dann nicht, wenn die Menschheit die Herausforderung, die sich ihr jetzt stellt, annimmt.

Bei Euch (Folge 32 – 7.5.2020)

Was ist der Mensch eigentlich? Die Antwort auf diese Frage drängt sich gerade in Zeiten einer Pandemie, wie sie auch durch das Virus Sars-CoV-2 ausgelöst wird, auf. Ist der Mensch nur der Natur ausgeliefert oder nicht doch zur Kultur befähigt? Das ist eine Zumutung, aber ein heilsame. Ob man nun glaubt oder nicht: Der Mensch hat es in der Hand, dem Anspruch gerecht zu werden, ein Kulturwesen zu sein.

Maskenball

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Was ist der Mensch eigentlich? Die Antwort auf diese Frage drängt sich gerade in Zeiten einer Pandemie, wie sie auch durch das Virus Sars-CoV-2 ausgelöst wird, auf. Ist der Mensch nur der Natur ausgeliefert oder nicht doch zur Kultur befähigt? Kultur bedeutet vor allem die Urbarmachung der Natur, ihr Hegen und Pflegen, so dass aus der Wildnis ein fruchtbarer Garten werden kann. In der Tradition der Juden und Christen spielt dieser Aspekt nicht nur in den Schöpfungsberichten eine wichtige Roll, die den Menschen gerade mit Blick auf diesen Auftrag als Ebenbild Gottes sehen. Die sogenannte Erzählung vom „Sündenfall“ in Genesis 3, der tatsächlich keiner ist, kommt darüber hinaus zum Ausdruck, dass der Mensch, gerade will er Ebenbild Gottes ist, auch mündig und selbstverantwortlich handeln soll. Das ist eine Zumutung, aber ein heilsame. Gerade in den Tagen, in denen der Lockdown gelockert wird, wird sich zeigen, ob das folgende „Jump up“, der Tanz ein Freuden- oder ein Totentanz wird. Ob man nun glaubt oder nicht: Der Mensch hat es in der Hand, dem Anspruch gerecht zu werden, ein Kulturwesen zu sein.