Herzlich willkommen auf meiner Podcast-Seite. Hier haben Sie die Möglichkeit, meine Podcast-Feeds zu abonnieren:
Podcast „Bei Euch“
Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in zeiten der Corona-Pandemie
Bei Euch – das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.
Noch einmal: Zwischen Feindesliebe und Verteidigungsrecht
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Bereits am 21. Februar 2025 hielt Dr. Werner Kleine vor dem ökumenischen Gesprächskreis Rott einen Vortrag zum Thema „Zwischen Feindesliebe und Verteidigungsrecht“. Nun kam es am 19. Juni 2026 zu einer Fortsetzung des Themas. Dass Menschen den Frieden ersehnen, ist keine Frage. Frieden ist aber weder eine Selbstverständlichkeit noch die bloße Abwesenheit von Krieg. Frieden muss erarbeitet werden.
Anhand der Noaherzählung, aber auch anderer biblischer Verweise, insbesondere aber auch der gerade erschienenen ersten Enzyklika von Papst Leo XIV „Magnifica humanitas“ widmet sich Dr. Werner Kleine erneut diesem angesichts der gegenwärtigen Krisen hochaktuellen Thema.
Gott ist ein Freund des Lebens (vgl. Weish 11,26) - über den Wert der Freude (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Das Leben ist die Gabe Gottes schlechthin. Zwischen Geburt und Tod erstreckt sich die Lebenszeit eines Menschen. Sie ist nicht nur ein göttliches Geschenk. Gott schützt das Leben auch und stellt sich jedem, der sich an seiner Stelle über Leben und Tod stellt entgegen.
Gleichzeitig ist der Mensch aufgerufen, die ihm gegebene Lebenszeit als Geschenk anzunehmen. Nicht, dass es keine Krisen gäbe. Das Wort Jesu, er sei gekommen, um ein Leben in Fülle zu geben (vgl. Joh 10,10), macht das eigentliche Ziel deutlich: Der Mensch soll sein Leben im Angesicht Gottes gestalten – in Trauer, aber auch in Freude!
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 4. Februar 2026 als Webinar stattfand.
Judentum und Christentum sind Offenbarungsreligionen. Offenbarung aber ereignet sich in Raum und Zeit. Gerade deshalb steht das, was theologisch als wahr erkannt wird, immer auch ein Kommunikation mit den raum-zeitlichen Gegebenheiten der jeweiligen gesellschaftlichen Kontexte. Hinzu kommt, dass das, was als wahr erkannt – mithin als geoffenbart wahrgenommen wird – immer auch interpretationsbedürftig ist. Interpretationen aber greifen auf Vorstellung und Denkmuster zurück, die bekannt sind. Das Bekannte bildet die Grundlage für die Interpretation, ist aber selbst von hier aus einer Weiterentwicklung unterworfen. So ist von alters her die theologische Erkenntnis einem steten Kommunikationsprozess in und durch die Zeiten unterworfen.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 22. Januar 2026 als Webinar stattfand.
"Siehe, ich mache alles neu" (Offb 21,5) - Über das Wesen der Tradition (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Tradition ist nicht die Bewahrung eines Zustandes, sondern ein Prozess. Schon die Bedeutung des lateinischen „tradere“, auf das das Wort „Tradition“ zurückgeht, bedeutet „übergeben/überliefern“. Es handelt sich also um den Vorgang der Weitergabe von Wissen.
Gerade im Christentum ist diese Bedeutung von Tradition wichtig: Wie kann die Botschaft von Zeit zu Zeit unter je neuen Bedingungen weitergegeben werden. Und was ist unverzichtbarer Bestandteil dieser Weitergabe, was kann sich ändern? An den Antworten auf diese Frage hängt nicht zuletzt die Zukunft des Glaubens selbst.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 7. Januar 2026 als Webinar stattfand.
"Und das Wort ist fleischgeworden…" - Biblische Facetten zu Advent und Weihnachten (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Weihnachten ist für Christen das Fest der Menschwerdung Gottes. Bekannt sind die Weihnachtsevangelien nach Matthäus und Lukas. Auch anderer Schriften des Neuen Testamentes beschreiben das weihnachtliche Ereignis – allerdings nicht immer in der eindrücklichen Erzählweise des Matthäus oder des Lukas, sondern bisweilen in nahezu philosophischer Reflexion. Das wirft neue ein Licht auf besondere Facetten die Geburt des Jesus von Nazareth, den Christen als wahren Gott und wahren Mensch bekennen – und das, weil er vom Kreuzestod auferstanden ist. Der Abend führt in diese besondere neutestamentliche Perspektive ein.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 10. Dezember 2025 als Webinar stattfand.
Mit der Bibel durch das Jahr - Die Leseordnung der römisch-katholischen Kirche (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Mit dem 1. Advent beginnt nicht nur ein neues Kirchenjahr, sondern auch ein neues Lesejahr in der römisch-katholischen Kirche. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist auch die Leseordnung neu strukturiert worden. Für die Sonn- und Feiertag gibt es drei, für die Werktage zwei Lesejahre. Im Großen und Ganzen erschließt die Leseordnung die ganze Heilige Schrift, so dass sie zu einem wirklichen Lebens- und Wegbegleiter durch das Jahr wird. Der Vortrag führt in die Struktur des Kirchen-, vor allem aber des Lesejahres ein und berücksichtigt dabei auch kritische wie spirituelle Aspekte.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 26. November 2025 als Webinar stattfand.
Wenn`s ums Geld geht - die Kirche und das Geld (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Beim Geld hört der Spaß auf. Das nicht nur in der Gesellschaft, sondern vor allem auch in der Kirche so. Geld ist eben Vertrauenssache – und Vertrauen geht schnell, wenn der Umgang mit Geld unlauter erscheint. Da mag es kaum verwundern, wenn schon im Neuen Testament dem Umgang mit Geld große Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Frage ist schon in biblischen Zeiten, wofür Geld eingesetzt wird – und nicht zuletzt, wie der Umgang mit dem Geld kontrolliert werden kann. Der Blick zurück kann heute noch helfen, den Umgang mit Geld in der Kirche – und sicher auch in der Gesellschaft – vertrauenschaffend zu gestalten.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 29. Oktober 2025 als Webinar stattfand.
Aufseher, Diener und Witwen - Ämter in der frühen Kirche (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Am Anfang stand eine innerjüdische Bewegung. Nach Kreuzestod und Auferstehung des Jesus von Nazareth waren Juden und hielten am jüdischen Leben fest. Zwar entstand schon früh in Antiochia neben Jerusalem ein zweiten Zentrum, in dem man sogar begann, die Selbstbezeichnung „Christen“ zu verwenden; auch finge man an, Nichtjuden zu taufen. Trotzdem verstand man sich als dem einen Volk Gottes, dem Volk Israel zugehörig. Es verwundert also nicht, dass es in der Frühphase noch keine ausgeprägten eigenen Strukturen gab – auch weil man die Wiederkunft Christi, die sogenannte „Parusie“ als unmittelbar bevorstehend erwartete. Mit zunehmender Zeit entwickelten sich aber nicht nur die entstehende Kirche und das Judentum auseinander; auch setzte in der entstehenden Kirche eine zunehmende Institutionalisierung ein. Erste kirchliche Ämter entstanden. Dr. Werner Kleine zeichnet diese Entwicklung anhand ausgewählter Texte des Neuen Testamentes nach – und wirft dabei auch eine Blick auf aktuelle Fragen.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 15. Oktober 2025 als Webinar stattfand.
Gefährten in der einen Schöpfung - eine biblische Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Tier (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
Der Mensch wähnt sich als Krone der Schöpfung. Auch wenn die Evolutionstheorie, dass der Mensch aktuell das ende einer Entwicklungslinie ist, anerkannt ist, scheint er sich doch über die Tierwelt zu erheben. Die biblische Sicht ist da differenzierter. Sie sieht in den Tieren nicht nur Mitgeschöpfe, sondern Gefährten des Menschen. In der Urschöpfung herrschte deshalb nach biblischen Zeugnis eine friedvolle Lebensgemeinschaft. Erst im Zusammenhang der Erzählung des Sintflutmythos erhält der Mensch die Erlaubnis, sich auch von den Tieren zu ernähren, was aber den Frieden zerstört und den Mensch zum Schrecken für die Tierwelt werden lässt. Gerade weil er nach jüdisch-christlicher Lehre Ebenbild Gottes ist und von ihm als Statthalter in de Schöpfung gesetzt wurde, trägt er jetzt noch mehr Verantwortung. Es ist Zeit, das Verhältnis von Mensch und Tier neu zu hinterfragen.
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 1. Oktober 2025 als Webinar stattfand.
Glaube und Vernunft - ein Widerspruch? (Glaubensinformation)
/
RSS Feed
Teilen
Link
Embed
„Glauben ist nicht wissen“ – diese Binsenweisheit leuchtet unmittelbar ein. Aber hält sie auch einer näheren Betrachtung stand? Tatsächlich orientiert sich das Wissen an Fakten, an dem, was messbar ist. Vor allem die Naturwissenschaften folgen diesem empirischen Ansatz. Dabei beruhen auch sie auf Grundannahmen, die selbst nicht hinterfragbar sind, auf die man konsensual vertraut, die man mithin also einfach glaubt. Umgekehrt muss sich der Glauben vor der Vernunft verantworten. Was gegen die Vernunft oder die Evidenz der Welt steht, kann nicht wirklich geglaubt werden. Das geht schon aus einem berühmten Satz des mittelalterlichen Theologen Thomas von Aquin hervor, der feststellte, dass alle Gnade die Natur voraussetzt (Gratia supponit naturam). Stehen Glaube und Vernunft also in einem Widerspruch oder eher in einem komplementären Verhältnis, das sich gegenseitig erhellt?
Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 17. September 2025 als Webinar stattfand.