Bei Euch (Folge 36 – 22.5.2020)

Krisen durchlaufen verschiedene Phasen. Darin ähneln sie der Trauer. Auf den ersten Schock folgen Verleugnung, Frustration und Wut, ja, sogar Depression. Erst danach kann man den Blick nach vorne wenden. In Trauer und Krisenerfahrungen sind diese Phasen normal. Schwierig hingegen wird es, wenn man in solchen Phasen stecken bleibt. Zu einer mündigen Krisenbewältigung gehört deshalb, irgendwann eine Lösung zu suchen. Dabei wird man nicht vor Versuch und Irrtum gefeit sein.

Phasenweise

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Krisen durchlaufen verschiedene Phasen. Darin ähneln sie der Trauer. Auf den ersten Schock folgen Verleugnung, Frustration und Wut, ja, sogar Depression. Erst danach kann man den Blick nach vorne wenden. In Trauer und Krisenerfahrungen sind diese Phasen normal. Schwierig hingegen wird es, wenn man in solchen Phasen stecken bleibt. Zu einer mündigen Krisenbewältigung gehört deshalb, irgendwann eine Lösung zu suchen. Dabei wird man nicht vor Versuch und Irrtum gefeit sein. Das Schaffen eigener Probleme, die man sonst nicht hätte, ist aber eben kein Lösungsansatz. Wendet man aber den Blick nach vorn auf mögliche Lösungen, können Krisen tatsächlich Zeiten der Entscheidung sein, die zu einer echten Weiterentwicklung führen. Krisenerfahrungen sind – so gesehen – eben immer auch Lernprozesse, bei denen es weniger darum geht, wer für eine Krise verantwortlich ist, sondern wovon Krisen vorangetrieben werden. Die entscheidende Frage wird also sein, wie sich eine solche Krise nicht wiederholt. Es wird ja andere Krisen geben und es hat andere Krisen gegeben, in denen die Menschheit gezeigt hat, dass Krisen zu bewältigen sind. Entscheidend ist dabei durchaus auch die Frage nach der religio – nach der Rückbindung. Über die wird zu reden sein – auch in, mit und durch die Kirche.

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