Nachhilfe (Bei Euch – Folge 60 – 14.11.2020)

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Das gilt auch für den Umgang der Kirche mit unabhängigen Untersuchungen zum Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker. Man reagiert nur noch und rennt hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. In einem Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert man an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe.

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Man reagiert nur noch und rennt dem Virus hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. Ein Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe: Wäre es nicht angezeigt, wenn neben dem Tagesgeschäft einige als Think Tank für vernünftige Strukturen sorgen?

Auch die kirchliche Kommunikation hat schon bessere Zeiten gesehen. Im öffentlichen Diskurs kommt die Kirche so gut wie nicht mehr vor, Talkshows kommen schon seit Jahren sehr gut ohne kirchlichen Beistand aus. Wo man früher die Klaviatur der Medien bespielte, spielen die Medien mittlerweile ihr Spiel mit der Kirche. Anlass dazu gibt es viele – wie etwa der Umgang mit unabhängigen Untersuchungen zeigt. Da geht es schon längst nicht mehr um die Frage, was Wahrheit ist, sondern auch darum, was wahr sein könnte. Aus einer solche Situaiton kommt man nur heraus, wenn man die Dinge auf den Tisch legt. So könnte man das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand bekommen und handeln. Jetzt aber wird man behandelt …

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Zerrissenes Schweigen (Bei Euch – Folge 59 – 7.11.2020)

Das Schweigen ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

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Die Mute-Taste hat Konjunktur. Im Kampf um die Deutungshoheit verbreitet Noch-President Donald Trump in einer Pressekonferenz unbelegte Behauptungen, Lügen und Fake-News – und namhafte Sender schalten einfach ab. Die einen jubeln, andere sehen hier einen Akt der Unreife. Wie anders dagegen halten es viele derer, die das Verhalten der Sender loben, bei Satire. Die darf doch alles – oder?

Um sich eine Meinung zu bilden, bedarf es der Auseinandersetzung. Man hat eben nicht einfach eine Meinung, man muss sie bilden – im Für und Wider, durch Streit und Zweifel zur Haltung. Eine gebildete Meinung scheut Einseitigkeit ebenso wie verklemmtes Verschweigen.

Das Schweigen aber ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

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Blinde Flecken (Bei Euch – Folge 58 – 24.10.2020)

Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

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Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

Wie sehr die Corona-Pandemie gegenwärtig zum Härtetest der Glaubwürdigkeit wird, kann an der vielfältig gestörten Kommunikation erkannt werden. Ob es die fehlende Begründung von Entscheidungen ist, die dann vor Gerichten keinen Bestand haben, oder die fehlende Kommunikation zwischen Behörden – all das zerstört jenes Vertrauen der Bevölkerung, das nötig ist, damit die notwendigen Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden.

In Kirche wie Gesellschaft gilt deshalb der vielschichtig bedeutsame Satz von Markus Röntgen: „Viel geht, wenn Vertrauen geht.“ – in jeder Hinsicht!

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Die Ohren und der Platz dazwischen (Bei Euch – Folge 57 – 18.10.2020)

Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert.

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Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also.

Die Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Regeln und Verordnungen sind wichtig, um der Gesellschaft Halt zu geben. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert. Hier sitzen die, die von der Bevölkerung Sitz und Stimme erhalten haben, um als Mandatsträger der Bevölkerung eine Stimme zu geben. Für die Aktzeptanz und Gestaltung von Regeln und Verordnungen wäre es wichtiger denn je, den parlamentarischen Prozess endlich zu beginnen.

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Creatio cum nihilo (Bei Euch – Folge 56 – 10.10.2020)

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt deutschlandweit im Oktober 2020 wieder an. Manche Städten und Kreisen werden sogar zu Risikogebieten erklärt, weil der Inzidenzwert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht wird. Das hat Folgen für die Gesamtbevölkerung. Ob die Maßnahmen angesichts der manchmal bekannten Infektionswege immer gerechtfertigt sind, ist unter anderem Thema dieser Folge.
Außerdem geht es um die Frage, wie die sogenannten Kreativen in der Corona-Pandemie zurecht kommen.

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Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal

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Die Zahl der Corona-Infektionen steigt deutschlandweit im Oktober 2020 wieder an. Manche Städten und Kreisen werden sogar zu Risikogebieten erklärt, weil der Inzidenzwert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht wird. Das hat Folgen für die Gesamtbevölkerung. Ob die Maßnahmen angesichts der manchmal bekannten Infektionswege immer gerechtfertigt sind, ist unter anderem Thema dieser Folge.

Außerdem geht es um die Frage, wie die sogenannten Kreativen in der Corona-Pandemie zurecht kommen. Tatsächlich handelt es sich bei der Szene derer, die von Kunst und Kultur leben, um einen Bereich, der an Wirtschaftskraft der Chemieindustrie kaum nachsteht. Es würde sich also mehr als lohnen, wenn die Politik hier mehr Weitsicht beweisen würde: Was heute nicht getan wird, wird morgen als Problem gewachsen sein. Mit Nichts kann niemand schaffen, das kreative Potential der Kultur ist aber gesellschaftlich relevant: Als Potential der. Sinnstiftung und Hoffnungsbildung. Ein Potential, das gerade in Pandemiezieten unverzichtbar ist. 

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Der Mensch sei Mensch (Bei Euch – Folge 55 – 2.10.2020)

Wie Krisen überhaupt führt auch die Krise der Corona-Pandemie die Frage nach dem, was der Mensch eigentlich ist, vor Augen. Leben, Glück, die Schaffung von Lebensgrundlagen, Gesundheit, Fürsorge, Sozialität – all das und mehr macht das Menschsein aus. Wo jeder nur an sich und seine persönliche Freiheit denkt, verliert sich der Mensch letztlich selbst. Erst das Denken vom anderen, vom Gegenüber her, bringt den Menschen zu sich selbst.

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Der Mensch sei Mensch

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Wie Krisen überhaupt führt auch die Krise der Corona-Pandemie die Frage nach dem, was der Mensch eigentlich ist, vor Augen. Leben, Glück, die Schaffung von Lebensgrundlagen, Gesundheit, Fürsorge, Sozialität – all das und mehr macht das Menschsein aus. Wo jeder nur an sich und seine persönliche Freiheit denkt, verliert sich der Mensch letztlich selbst. Erst das Denken vom anderen, vom Gegenüber her, bringt den Menschen zu sich selbst.

Das wird insbesondere bei einem jüdischen Fest deutlich, das vom 2.-9. Oktober 2020 gefeiert wird: Sukkot – Laubhüttenfest. Diese Fest und die mit ihm verbundene Feierkultur zeigt, dass nicht nur in, sondern auch durch die Zeiten die Gemeinschaft der Menschen allein eine gute Lebensgrundlage für alle bildet. Es wird Zeit, dass die Gesellschaften des Westens das wieder lernen. Sukkot könnte dafür ein guter Anlass sein.

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Umkehrschub (Bei Euch – Folge 54 – 26.9.2020)

Ein eigener Standpunkt gibt Halt. Es bleibt aber eben nur ein Punkt, von dem aus man die Welt betrachtet. Wer diesen eigenen Standpunkt verabsolutiert, offenbart darin nicht nur einen beschränkten geistigen Aktionsradius; er beraubt sich auch der Möglichkeit, das eigene Denken zu weiten. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass in Zeiten sozialer Medien das algorithmische Ausbilden von Filterblasen zur Verstärkung einer standpunktfixierten Unbeweglichkeit führt. So bilden sich rhetorische Schützengräben, in denen es nicht nur keinen argumentativen Fortschritt in der Erkenntnis gibt.

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Ein eigener Standpunkt gibt Halt. Es bleibt aber eben nur ein Punkt, von dem aus man die Welt betrachtet. Wer diesen eigenen Standpunkt verabsolutiert, offenbart darin nicht nur einen beschränkten geistigen Aktionsradius; er beraubt sich auch der Möglichkeit, das eigene Denken zu weiten. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass in Zeiten sozialer Medien das algorithmische Ausbilden von Filterblasen zur Verstärkung einer standpunktfixierten Unbeweglichkeit führt. So bilden sich rhetorische Schützengräben, in denen es nicht nur keinen argumentativen Fortschritt in der Erkenntnis gibt. Allzu oft bleiben in den argumentativen Schlachten viele Verwundete und Verletzte auf der Strecke. Wo die Selbstgerechtigkeit obsiegt, kann es keinen Fortschritt geben – weder in der Gesellschaft noch in der Kirche. Wäre es da nicht Zeit für einen echten Umkehrschub, ein Innehalten, ein Ausprobieren neuer Sichtweisen und sei es als bloßer Denkversuch – um so neue Bewegung zu ermöglichen, die frischen Wind in verstaubte Denkräume bringt. Die Zeit ist reif für Umkehr – wieder einmal …

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Die vier Typen von COVID-Persönlichkeiten

Wahrheit kennt keine Kompromisse (Bei Euch – Folge 53 – 19.9.2020)

Die Wahrheit ist von flüchtigem Wesen. Man kann sie nicht für sich haben. Wahrheit gibt es immer nur an sich. Man kann Wahrheit nicht aushandeln, wohl aber sich ihr im gemeinsamen Suchen und Ringen nähern. Dem entspricht die Arbeitsweise der Wissenschaften – aus Evidenzen, Zahlen, Daten, Fakten und Quellen mit Logik und Schlussverfahren Erkenntnisse zu generieren, die ihrerseits wieder Ausgangspunkt für neue Fragen sein können (und sollen). Gerade in Krisenzeiten ist das Streben nach einfachen Antworten groß. Die Wahrheit aber ist oft nicht einfach. Es braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um ihr auf die Spur zu kommen. Wer das übersieht, wird viele wie ein Durcheinanderwerfer, ein Diabolos, zerstören – nur die Wahrheit wird man so nicht finden. Das ist eine Zumutung – richtig! Eine Zumutung, die sich lohnt, anzunehmen.

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Die Wahrheit ist von flüchtigem Wesen. Man kann sie nicht für sich haben. Wahrheit gibt es immer nur an sich. Man kann Wahrheit nicht aushandeln, wohl aber sich ihr im gemeinsamen Suchen und Ringen nähern. Dem entspricht die Arbeitsweise der Wissenschaften – aus Evidenzen, Zahlen, Daten, Fakten und Quellen mit Logik und Schlussverfahren Erkenntnisse zu generieren, die ihrerseits wieder Ausgangspunkt für neue Fragen sein können (und sollen). Gerade in Krisenzeiten ist das Streben nach einfachen Antworten groß. Die Wahrheit aber ist oft nicht einfach. Es braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um ihr auf die Spur zu kommen. Wer das übersieht, wird viele wie ein Durcheinanderwerfer, ein Diabolos, zerstören – nur die Wahrheit wird man so nicht finden. Das ist eine Zumutung – richtig! Eine Zumutung, die sich lohnt, anzunehmen.

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Auf hoher See und vor Gericht (Bei Euch – Folge 52 – 13.9.2020)

Morija war ein Prüfstein, Moria ist es heute. Am Berg Morija wird der Glaube des Stammvaters Abraham geprüft, als er seinen Sohn Opfer soll, es aber bei der bloßen Bindung bleibt. In Morio auf der griechischen Insel Lesbos steht Europa vor der Prüfung, ob es zu seinen Werten, von denen behauptet wird, sie seien jüdisch und christlich, steht. Zwischen der Diskussion um Pull- und Push-Faktoren bleibt die Frage nach dem, was der Mensch sein soll, auf der Strecke. Das ist nicht nur eine Frage europäischer Werte, sondern für glaubende Menschen immer auch die des göttlichen Gerichtes: Wie wird man dem göttlichen Richter Rechenschaft über das ablegen können, was man getan, aber eben auch nicht getan hat?

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Morija war ein Prüfstein, Moria ist es heute. Am Berg Morija wird der Glaube des Stammvaters Abraham geprüft, als er seinen Sohn Opfer soll, es aber bei der bloßen Bindung bleibt. In Morio auf der griechischen Insel Lesbos steht Europa vor der Prüfung, ob es zu seinen Werten, von denen behauptet wird, sie seien jüdisch und christlich, steht. Zwischen der Diskussion um Pull- und Push-Faktoren bleibt die Frage nach dem, was der Mensch sein soll, auf der Strecke. Das ist nicht nur eine Frage europäischer Werte, sondern für glaubende Menschen immer auch die des göttlichen Gerichtes: Wie wird man dem göttlichen Richter Rechenschaft über das ablegen können, was man getan, aber eben auch nicht getan hat?

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Angst frisst Denken (Bei Euch – Folge 51 – 5.9.2020)

Corona ist eine Zumutung, SARS-CoV-2 eine Heimsuchung. Der aufgeklärte Mensch der Gegenwart, ist – gefangen in einer Illusion, mit Technik die Natur beherrschen zu können – nicht nur desillusioniert; der Verlust der gewohnten „Normalität“ verunsichert auch viele. Während die meisten Menschen sich allerdings längst der selbstverschuldeten Unmündigkeit entledigt haben und zunehmend lernen, in großer Gelassenheit im Alltag mit dem Virus zu leben. Außerdem geht es um die Frage, welche Bedeutung Dogmen haben.

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Corona ist eine Zumutung, SARS-CoV-2 eine Heimsuchung. Der aufgeklärte Mensch der Gegenwart, ist – gefangen in einer Illusion, mit Technik die Natur beherrschen zu können – nicht nur desillusioniert; der Verlust der gewohnten „Normalität“ verunsichert auch viele. Während die meisten Menschen sich allerdings längst der selbstverschuldeten Unmündigkeit entledigt haben und zunehmend lernen, in großer Gelassenheit im Alltag mit dem Virus zu leben – wozu eben auch das Maskentragen, Abstandhalten und Händewaschen gehören, wähnen andere immer noch finstere Mächte am Werk. Sie ähneln darin Kindern, die Angst vor dem bösen Wolf haben. Wovor aber haben sie wirklich Angst? Sollte man ihnen wie Kindern begegnen, ihre Ängste wahrnehmen und das Licht anlassen, um ihnen die Angst zu nehmen? Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert, anstatt sie einfach herablassend verloren zu gehen.

Außerdem geht es um die Frage, welche Bedeutung Dogmen haben. Dogmen, die sich der verständigen Reflexion entziehen, werden schnell zur Ideologie. Stattdessen gilt auch hier das Ringen um Verstehen. Dazu gehört die Bereitschaft zu streitbarem Diskurs. Die Wahrheit ist von flüchtigem Wesen. Sie lässt sich nicht einsperren, wohl aber gemeinsam erkennen.

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