So sollt ihr beten! – Das Vaterunser (Glaubensinformation)

Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen. Dr. Werner Kleine bietet eine Auslegung, die neue Facetten des zentralen Gebetes der Christenheit erschließt und dabei auch auf heutige Anfragen wie die nach der sogenannten 6. Bitte („und führe uns nicht in Verschung“) eingeht.

Glaubensinformation in Wuppertal
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So sollt ihr beten! - Das Vaterunser (Glaubensinformation)
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Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen.

Vor gut vier Jahren ist durch eine Äußerung Papst Franziskus‘ vor allem die sogenannte sechste Bitte („Und führe uns nicht in Versuchung“) in den Fokus der Diskussionen geraten. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Gott überhaupt in Versuchung führen kann. Tatsächlich spricht die Bibel verschiedentlich davon, dass Menschen von Gott auf die Probe gestellt werden. Trotzdem spricht der Papst davon, dass er lieber beten würde „und führe uns durch die Versuchung“. Kann man aber das Vater unser, das ja das Gebet Jesu ist, einfach ändern? Geht es da nicht um mehr als um bloße Übersetzungsfragen?

Der Abend geht diesen mehr als aktuellen Fragen nach und beleuchtet vor allem die inhaltliche Bedeutung dieses Grundgebetes der Christenheit.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 28. September 2022 als Webinar stattfand.

Begleitskizze zur aktuellen Folge (pdf)

Gott, der Vater – eine Verhältnisbestimmung zwischen Schöpfer und Welt (Glaubensinformation)

Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

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Gott, der Vater - eine Verhältnisbestimmung zwischen Schöpfer und Welt (Glaubensinformation)
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Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bösen.

Der Abend stellt sich diesen Fragen und gibt auf der Grundlage der biblischen Botschaft Antworten. Dabei steht sowohl die Entstehung der Vateranrede eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach der Herkunft des Bösen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 14. September 2022 als Webinar stattfand.

Vortragsbegleitende Skizze (Gott und Welt)

Überliefern, was empfangen wurde – Glaubensformeln im NT (Glaubensinformation)

Bereits in den Anfängen des Christentums bildeten sich wenige Jahre nach Entstehen der ersten Gemeinden formelhafte Glaubensbekenntnisse heraus, die teilweise in den Schriften des Neuen Testamentes – vor allem in den Paulusbriefen – erhalten sind. Diese Glaubensformeln werden im Verlauf des Abends vorgestellt, in ihren historischen Kontext eingeordnet und inhaltlich erläutert. Auf diese Weise werden die Urwurzeln des christlichen Glaubens deutlich.

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Überliefern, was empfangen wurde - Glaubensformeln im NT (Glaubensinformation)
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Bereits in den Anfängen des Christentums bildeten sich wenige Jahre nach Entstehen der ersten Gemeinden formelhafte Glaubensbekenntnisse heraus, die teilweise in den Schriften des Neuen Testamentes – vor allem in den Paulusbriefen – erhalten sind. Diese Glaubensformeln werden im Verlauf des Abends vorgestellt, in ihren historischen Kontext eingeordnet und inhaltlich erläutert. Auf diese Weise werden die Urwurzeln des christlichen Glaubens deutlich.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 31. August 2022 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

Das Credo – Was Christen glauben (Glaubensinformation)

Der Vortrag führt in das große Glaubensbekenntnis, seine innere Dynamik, Entstehungsgeschichte und Theologie ein. Es wird deutlich, dass der Glaube wesentlich auch im Ringen um vernünftiges Erkennen besteht. So steht am Grund des christlichen Glaubens das historische Faktum des Kreuzestodes Jesu und die Erfahrung der Auferstehung, die in sich und an sich schon eine intellektuelle Herausforderung bedeutet. Insbesondere Paulus betont aber die Vernünftigkeit des Auferstehungsglaubens, aus dem heraus die Frage nach dem Wesen Jesu und damit der Ansatzpunkt eines theologischen Ringens entsteht, an dessen vorläufigem Zielpunkt im 4. Jahrhundert das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel steht. Anhand der Entstehung dieses Glaubensbekenntnisses macht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal deutlich, das „Glaube“ wesentlich tiefer greift als das bloße Für-Wahrhalten von Sätzen. Glaube ist Erkenntnis – auch und gerade mit den Mitteln der Vernunft.

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Das Credo - Was Christen glauben (Glaubensinformation)
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Der Vortrag führt in das große Glaubensbekenntnis, seine innere Dynamik, Entstehungsgeschichte und Theologie ein. Es wird deutlich, dass der Glaube wesentlich auch im Ringen um vernünftiges Erkennen besteht. So steht am Grund des christlichen Glaubens das historische Faktum des Kreuzestodes Jesu und die Erfahrung der Auferstehung, die in sich und an sich schon eine intellektuelle Herausforderung bedeutet. Insbesondere Paulus betont aber die Vernünftigkeit des Auferstehungsglaubens, aus dem heraus die Frage nach dem Wesen Jesu und damit der Ansatzpunkt eines theologischen Ringens entsteht, an dessen vorläufigem Zielpunkt im 4. Jahrhundert das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel steht. Anhand der Entstehung dieses Glaubensbekenntnisses macht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal deutlich, das „Glaube“ wesentlich tiefer greift als das bloße Für-Wahrhalten von Sätzen. Glaube ist Erkenntnis – auch und gerade mit den Mitteln der Vernunft.

Mitschnitt des Vortrages von Dr. Werner Kleine, der am 17. August 2022 im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

Fragen und Antworten – Glaubensinformation Spezial – Folge 2

Nach der ersten Spezialausgabe vom 6. Juli 2022 bietet die Katholische Citykirche Wuppertal eine weitere Sonderausgabe der Glaubensinformation an, bei der Zuschauerinnen- und Zuhörerfragen aufgegriffen und beantwortet werden, die bei der Katholischen Citykirche Wuppertal eingegangen sind. Teilweise werden dazu in kommenden Jahresprogrammen eigene Veranstaltungen angeboten. Jetzt aber sollen schon erste Antworten auf die Fragen gegeben werden. Zu ihnen gehören etwa die Frage nach dem Verhältnis von Zeit und Ewigkeit, das Problem des Bösen und die damit verbundene Frage nach einem möglichen Gegenspieler Gottes (Teufel, Satan usw.), die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in der Bibel – insbesondere dem Talionsrecht („Auge um Auge“), die Bedeutung der Bibel an sich (Was ist eigentlich das Wort Gottes) und welche Rolle spielen Übersetzungen (wieder einmal: die 6. Bitte im Vaterunser), der Frage sog. Privatoffenbarungen (etwa der Marienerscheingungen) und – last but not least: Wohin steuert die Kirche (synodaler Weg)?

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Fragen und Antworten - Glaubensinformation Spezial - Folge 2
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Nach der ersten Spezialausgabe vom 6. Juli 2022 bietet die Katholische Citykirche Wuppertal eine weitere Sonderausgabe der Glaubensinformation an, bei der Zuschauerinnen- und Zuhörerfragen aufgegriffen und beantwortet werden, die bei der Katholischen Citykirche Wuppertal eingegangen sind. Teilweise werden dazu in kommenden Jahresprogrammen eigene Veranstaltungen angeboten. Jetzt aber sollen schon erste Antworten auf die Fragen gegeben werden. Zu ihnen gehören etwa die Frage nach dem Verhältnis von Zeit und Ewigkeit, das Problem des Bösen und die damit verbundene Frage nach einem möglichen Gegenspieler Gottes (Teufel, Satan usw.), die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in der Bibel – insbesondere dem Talionsrecht („Auge um Auge“), die Bedeutung der Bibel an sich (Was ist eigentlich das Wort Gottes) und welche Rolle spielen Übersetzungen (wieder einmal: die 6. Bitte im Vaterunser), der Frage sog. Privatoffenbarungen (etwa der Marienerscheinungen) und – last but not least: Wohin steuert die Kirche (synodaler Weg)?

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 3.8.2022 als Webinar stattfand.

Links und mehr zur aktuellen Folge:

Fragen und Antworten – Glaubensinformation spezial – Folge 1

In Folge 1 geht es unter anderem um die Frage die Frage nach dem Beginn des Lebens (die gerade in Zeiten der Abschaffung des §219a StGB von besonderem Interesse ist), der bleibenden Bedeutung des Alten Testamentes für das Neue Testament, die Frage, was die Bibel ist und was nicht und wie man mit ihr und den Texten umgehen kann, die Bedeutung und „Funktionsweise“ der Gleichnisse Jesu sowie der Frage, ob in den Auseinandersetzungen, in denen speziell die römisch-katholische Kirche aufgrund des massenhaften durch Kleriker begangenen Missbrauch und vieler anderer Anfrage der Moderne an die Gestalt der Kirche herausgefordert ist und die zu hohen Kirchenaustrittszahlen führt, eine Fusion mit der alt-katholische Kirche eine Option wäre. Es sind spannende Fragen, die auf prägnante, meinungsstarke und theologisch profilierte Antworten warten.

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Fragen und Antworten - Glaubensinformation spezial - Folge 1
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Seit über 20 Jahren (seit 2001) findet in Wuppertal die Reihe „Glaubensinformation“ in Wuppertal statt. Rund alle zwei Wochen finden im Rahmen der Reihe Themenabende statt, die über den christlichen Glauben, speziell in seiner römisch-katholischen Interpretation, informieren. Biblische-theologische und systematisch-theologische Annäherungen wechseln dabei ab. Die Reihe selbst orientiert sich inhaltlich am großen Glaubensbekenntnis. Ein Teil der Themen wiederholt sich dabei turnusmäßig von Jahr zu Jahr. Jedes Jahr werden aber immer wieder neue thematische Akzente gesetzt. Dabei werden auch Themenwünsche berücksichtigt.

In Folge 1 geht es unter anderem um die Frage die Frage nach dem Beginn des Lebens (die gerade in Zeiten der Abschaffung des §219a StGB von besonderem Interesse ist), der bleibenden Bedeutung des Alten Testamentes für das Neue Testament, die Frage, was die Bibel ist und was nicht und wie man mit ihr und den Texten umgehen kann, die Bedeutung und „Funktionsweise“ der Gleichnisse Jesu sowie der Frage, ob in den Auseinandersetzungen, in denen speziell die römisch-katholische Kirche aufgrund des massenhaften durch Kleriker begangenen Missbrauch und vieler anderer Anfrage der Moderne an die Gestalt der Kirche herausgefordert ist und die zu hohen Kirchenaustrittszahlen führt, eine Fusion mit der alt-katholische Kirche eine Option wäre. Es sind spannende Fragen, die auf prägnante, meinungsstarke und theologisch profilierte Antworten warten.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 6. Juli 2022 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

Die haben Fragen zu Theologie und Kirche? Senden Sie uns eine E-Mail an: info@katholische-citykirche-wuppertal.de

Und Sarah lachte … – über den Humor in der Bibel (Glaubensinformation)

Die Bibel wird von Christen als Wort Gottes verehrt. Als solches ist es heilig. Dabei spricht Gott in menschlichen Worten nach Menschenart. Das bedeutet nicht nur, dass es notwendig ist, das Wort Gottes zu interpretieren; man kann nicht einfach sage: Das steht so in der Bibel! Wenn Gott nach Menschenart spricht, dann spiegelt die Heilige Schrift auch die menschliche Sprache in allen Facetten wider. Es verwundert daher kaum, dass auch Satire und Humor in der Bibel vorkommen. Gerade die Satire wird an vielen Stellen verwendet, um die Glaubenden in bedrängten Situationen neu zu ermutigen. Dr. Werner Kleine wird an dem Abend verschiedene Stellen aus dem Alten und dem Neuen Testament vorstellen, die selbst manche bekannte Stelle in einem neuen Licht erscheinen lassen.

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Und Sarah lachte ... - über den Humor in der Bibel (Glaubensinformation)
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Die Bibel wird von Christen als Wort Gottes verehrt. Als solches ist es heilig. Dabei spricht Gott in menschlichen Worten nach Menschenart. Das bedeutet nicht nur, dass es notwendig ist, das Wort Gottes zu interpretieren; man kann nicht einfach sage: Das steht so in der Bibel! Wenn Gott nach Menschenart spricht, dann spiegelt die Heilige Schrift auch die menschliche Sprache in allen Facetten wider. Es verwundert daher kaum, dass auch Satire und Humor in der Bibel vorkommen. Gerade die Satire wird an vielen Stellen verwendet, um die Glaubenden in bedrängten Situationen neu zu ermutigen. Dr. Werner Kleine wird an dem Abend verschiedene Stellen aus dem Alten und dem Neuen Testament vorstellen, die selbst manche bekannte Stelle in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 22. Juni 2022 als Webinar stattfand.

Präsentation (Münzen Trajan, Auflösung „666“, Eber als Legionszeichen) – pdf

Sakramente im Leben der Kirche III – Ehe und Weihe (Glaubensinformation)

Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

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Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe (Glaubensinformation)
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Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

Der Vortrag bietet neben einer Einführung in die allgemeine Lehre von den Sakramenten in besonderer Weise in die Bedeutung der Sakramente der Ehe und der Weihe ein. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal. Der Abend beginnt um 19.00 Uhr. Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Mitschnitt des Webinars mit Dr. Werner Kleine, das am 8.6.2022 im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ stattfand.

Weiterführende Links:

Lebendigmacher und Anstifter – Gott, der Heilige Geist und die Kirche (Glaubensinformation)

gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“.

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Lebendigmacher und Anstifter - Gott, der Heilige Geist und die Kirche (Glaubensinformation)
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Christen verehren den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Speziell der Heilige Geist ist der Lebendigmacher, der lebenspendende Atem Gottes. So gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“.

Dieser Gedanke ist für Christen essentiell. Auf der Erkenntnis, dass alles, was atmet, im Heiligen Geist Gottes atmet – unabhängig von religiöser Erkenntnis und konfessionellem Bekenntnis -, beruht der Gedanke der Fein-des- und der Nächstenliebe. Aber auch die biblische Rede, der Mensch sei Tempel Gottes, hat hier ihren Grund, denn Gott ist es, der im Menschen selbst atmet und ihm Leben gibt. Die Gemeinschaft derer schließlich, die das erkennen und sich dazu bekennen, bilden die Kirche. Nicht ohne Grund ist daher im Glaubensbekenntnis der Artikel über die Kirche unmittelbar an das Bekenntnis zum Heiligen Geist angeschlossen.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 24. Mai 2022 als Webinar stattfand.

Links und Materialien:

Zwischen Ekstase und Vernunft – Was Charismen sind und was nicht (Glaubensinformation)

Gerade in kirchlichen Kontexten wird aber immer wieder von der Notwendigkeit einer Charismenorientierung gesprochen, ohne dass näher geklärt würde, was denn nun unter „Charisma“ verstanden wird. Der Abend führt in die verschiedenen Charismenbegriffe ein und nimmt dabei vor allem die Charismenlehre des Neuen Testamentes in den Blick. Dabei wird deutlich werden, dass die Charismen durchaus kritisch zu hinterfragen sind. Nicht alles, was als Charisma verstanden wird, erscheint bei näherer Betrachtung nützlich.

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Zwischen Ekstase und Vernunft - Was Charismen sind und was nicht (Glaubensinformation)
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Menschen mit Charisma verfügen im Allgemeinen über eine besondere Ausstrahlung. Zumindest ist das eine allgemeinverständliche Auffassung. Der Soziologe Max Weber hingegen versteht unter „Charisma“ verschiedene Formen herrschaftlicher Typen, die neben einer persönlichen Ausstrahlung einer Führungspersönlichkeit auch durch Recht (legal) oder Tradition begründet sein können. Schließlich kennt das Neue Testament den Begriff charismatischer Begabungen, die auf das Wirken des göttlichen Geistes zurückgeführt werden. Allein dieser kurze Überblick zeigt, wie unterschiedlich die Rede von Charismen verwendet wird. Gerade in kirchlichen Kontexten wird aber immer wieder von der Notwendigkeit einer Charismenorientierung gesprochen, ohne dass näher geklärt würde, was denn nun unter „Charisma“ verstanden wird. Der Abend führt in die verschiedenen Charismenbegriffe ein und nimmt dabei vor allem die Charismenlehre des Neuen Testamentes in den Blick. Dabei wird deutlich werden, dass die Charismen durchaus kritisch zu hinterfragen sind. Nicht alles, was als Charisma verstanden wird, erscheint bei näherer Betrachtung nützlich.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 11. Mai 2022 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links: