Wahrheit kennt keine Kompromisse (Bei Euch – Folge 53 – 19.9.2020)

Die Wahrheit ist von flüchtigem Wesen. Man kann sie nicht für sich haben. Wahrheit gibt es immer nur an sich. Man kann Wahrheit nicht aushandeln, wohl aber sich ihr im gemeinsamen Suchen und Ringen nähern. Dem entspricht die Arbeitsweise der Wissenschaften – aus Evidenzen, Zahlen, Daten, Fakten und Quellen mit Logik und Schlussverfahren Erkenntnisse zu generieren, die ihrerseits wieder Ausgangspunkt für neue Fragen sein können (und sollen). Gerade in Krisenzeiten ist das Streben nach einfachen Antworten groß. Die Wahrheit aber ist oft nicht einfach. Es braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um ihr auf die Spur zu kommen. Wer das übersieht, wird viele wie ein Durcheinanderwerfer, ein Diabolos, zerstören – nur die Wahrheit wird man so nicht finden. Das ist eine Zumutung – richtig! Eine Zumutung, die sich lohnt, anzunehmen.

Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die Wahrheit ist von flüchtigem Wesen. Man kann sie nicht für sich haben. Wahrheit gibt es immer nur an sich. Man kann Wahrheit nicht aushandeln, wohl aber sich ihr im gemeinsamen Suchen und Ringen nähern. Dem entspricht die Arbeitsweise der Wissenschaften – aus Evidenzen, Zahlen, Daten, Fakten und Quellen mit Logik und Schlussverfahren Erkenntnisse zu generieren, die ihrerseits wieder Ausgangspunkt für neue Fragen sein können (und sollen). Gerade in Krisenzeiten ist das Streben nach einfachen Antworten groß. Die Wahrheit aber ist oft nicht einfach. Es braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um ihr auf die Spur zu kommen. Wer das übersieht, wird viele wie ein Durcheinanderwerfer, ein Diabolos, zerstören – nur die Wahrheit wird man so nicht finden. Das ist eine Zumutung – richtig! Eine Zumutung, die sich lohnt, anzunehmen.

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Bei Euch (Folge 18 – 6.4.2020)

„Wenn Corona die Krise bedeutet, was ist dann Normalität?“ – dieser Frage des Soziologen Stefan Selke geht die aktuelle Folge von „Bei Euch“ nach. Nicht nur in der Kirche sucht man in Zeiten der physischen Distanz nach neuen pastoralen Wegen sozialer Nähe; auch im nichtkirchlichen Bereich sind ganze Branchen, wie insbesondere die Unterhaltungsbranche, vor diese Aufgabe gestellt. Das führt zu nicht nur zu einer Wiederholung des ewig Gleichen sondern auch zu Selbstoffenbarungen eigener Art. Dazu gehört auch die Medienkritik des Virologen Christian Drosten, die noch einmal die Bedeutung bewusst gestalteter Kommunikation gerade, aber nicht nur in Krisenzeiten deutlich macht. Außerdem gibt es Good News aus Gesellschaft und Kirche, die eine Krise hervorbringt – Lorbeeren, auf denen man sich nicht ausruhen kann … „Wenn Corona Krise bedeutet, was ist dann Normalität?“

Bitte sagen Sie jetzt nichts

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

„Wenn Corona die Krise bedeutet, was ist dann Normalität?“ – dieser Frage des Soziologen Stefan Selke geht die aktuelle Folge von „Bei Euch“ nach. Nicht nur in der Kirche sucht man in Zeiten der physischen Distanz nach neuen pastoralen Wegen sozialer Nähe; auch im nichtkirchlichen Bereich sind ganze Branchen, wie insbesondere die Unterhaltungsbranche, vor diese Aufgabe gestellt. Das führt zu nicht nur zu einer Wiederholung des ewig Gleichen sondern auch zu Selbstoffenbarungen eigener Art. Dazu gehört auch die Medienkritik des Virologen Christian Drosten, die noch einmal die Bedeutung bewusst gestalteter Kommunikation gerade, aber nicht nur in Krisenzeiten deutlich macht. Außerdem gibt es Good News aus Gesellschaft und Kirche, die eine Krise hervorbringt – Lorbeeren, auf denen man sich nicht ausruhen kann … „Wenn Corona Krise bedeutet, was ist dann Normalität?“

Bei Euch (Folge 17 – 5.4.2020)

In dieser Folge geht es unter anderem um die Frage, was Shownotes sind. Diese Hinweise in einem Podcast haben dabei durchaus bemerkenswerte theologische Vorläufer. Ansonsten werden die einige kreative Möglichkeiten vorgestellt, wie der Palmsonntag digital begangen werden kann. Desweiteren wird die Frage reflektiert, dass die Corona-Pandemie die Menschheit vor die Selbsterkenntis der eigenen Schicksalshaftigkeit stellt. Die Theologie bezeichnet das als Kontingenz-Erfahrung. Welche Erkenntnisse wird die Menschheit aus dieser Erfahrung einmal ziehen. Der Soziologe Stefan Selke mahnt einen neuen „Overview“ an – eine Meta-Ebene. Die Corona-Pandemie fordert also nicht nur Medizinerinnen, Virologen und Epidemiologinnenen, sondern auch Soziologen, Ethikerinnen, Philosophen und Theologinnen.

Hoschana! Jeschua!

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In dieser Folge geht es unter anderem um die Frage, was Shownotes sind. Diese Hinweise in einem Podcast haben dabei durchaus bemerkenswerte theologische Vorläufer. Ansonsten werden die einige kreative Möglichkeiten vorgestellt, wie der Palmsonntag digital begangen werden kann. Desweiteren wird die Frage reflektiert, dass die Corona-Pandemie die Menschheit vor die Selbsterkenntis der eigenen Schicksalshaftigkeit stellt. Die Theologie bezeichnet das als Kontingenz-Erfahrung. Welche Erkenntnisse wird die Menschheit aus dieser Erfahrung einmal ziehen. Der Soziologe Stefan Selke mahnt einen neuen „Overview“ an – eine Meta-Ebene. Die Corona-Pandemie fordert also nicht nur Medizinerinnen, Virologen und Epidemiologinnenen, sondern auch Soziologen, Ethikerinnen, Philosophen und Theologinnen.

Bei Euch (Folge 16 – 3.4.2020)

In dieser Folge geht es um den Wert analoger und die Bedeutung digitaler Kommunikation. Man wird beides wohl in einem „Sowohl-als auch“ zusammen sehen müssen. Das Digitale kompensiert gerade in Zeiten der physischen Distanz vieles, was analog nicht mehr geht, und macht so soziale Nähe möglich. Umgekehrt können analoge Riten nicht einfach digitalisiert werden. Da ist neues Lernen ebenso gefragt wie die Suche nach Wegen, wie gerade in das österliche Dreitagesfest – das Triduum Paschale – in diesen besonderen Zeiten in seiner Symbolik adäquat begangen werden kann. Außerdem geht es darum, warum die gegenwärtigen Beschränkungen noch andauern werden – eine Einsicht, die einmal mehr zeigt, warum Mathematik so wichtig ist.

Digilog im Anatal

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In dieser Folge geht es um den Wert analoger und die Bedeutung digitaler Kommunikation. Man wird beides wohl in einem „Sowohl-als auch“ zusammen sehen müssen. Das Digitale kompensiert gerade in Zeiten der physischen Distanz vieles, was analog nicht mehr geht, und macht so soziale Nähe möglich. Umgekehrt können analoge Riten nicht einfach digitalisiert werden. Da ist neues Lernen ebenso gefragt wie die Suche nach Wegen, wie gerade in das österliche Dreitagesfest – das Triduum Paschale – in diesen besonderen Zeiten in seiner Symbolik adäquat begangen werden kann. Außerdem geht es darum, warum die gegenwärtigen Beschränkungen noch andauern werden – eine Einsicht, die einmal mehr zeigt, warum Mathematik so wichtig ist.

Bei Euch (Folge 15 – 2.4.2020)

„Das die verstörendste Lektion, die die anhaltende Virus-Epidemie für uns bereithält: Der Mensch ist viel weniger souverän, als er denkt. Er trägt weiter, was ihm zugetragen wird. Er spricht und weiss nicht, was er sagt. Er taucht auf – und irgendwann verschwindet er wieder von der Erdoberfläche. Das muss er aushalten können, ohne verrückt zu werden.“ – das schreibt der Philsoph Slavoj Žižek in der NZZ vom 13.3.2020. Diese Erfahrung ist ambivalent. Führt sie zur Unfreiheit oder zu einem neuen Aufstehen. Es steht nichts weniger zur Disposition als die Würde des Menschen – und das nicht nur als abstraktes Recht.

Würde wieder wohl Würde

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„Das die verstörendste Lektion, die die anhaltende Virus-Epidemie für uns bereithält: Der Mensch ist viel weniger souverän, als er denkt. Er trägt weiter, was ihm zugetragen wird. Er spricht und weiss nicht, was er sagt. Er taucht auf – und irgendwann verschwindet er wieder von der Erdoberfläche. Das muss er aushalten können, ohne verrückt zu werden.“ – das schreibt der Philsoph Slavoj Žižek in der NZZ vom 13.3.2020. Diese Erfahrung ist ambivalent. Führt sie zur Unfreiheit oder zu einem neuen Aufstehen. Es steht nichts weniger zur Disposition als die Würde des Menschen – und das nicht nur als abstraktes Recht.

Bei Euch (Folge 14 – 1.4.2020)

Diesmal geht es unter anderem um das Schweigen und die Stille. Braucht das wirklich, um zu reden? Wer genau hinsieht, erkennt, dass Gott lauter ist, als man denkt … Und das hat Konsequenzen für die Kirche, Theologinnen und Theologen, die in diesen Tagen merkwürdig still sind oder eher nach binnenkirchlich sprechen. Dabei heißt es in Apostelgeschichte 18,9f: „Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.“ Gerade jetzt, wo die Verhältnismäßigkeit der Mittel in der Corona-Krise immer neu ausgelotet werden muss, ist auch die Stimme derer gefordert, die den Menschen als Gottes Ebenbild sehen – in Solidarität den Kranken, Leiden und Sterbenden gegenüber, aber auch in Wachsamkeit der Freiheit gegenüber. Gerade jetzt ist Schweigen keine Option – weder in Kirche noch in der Gesellschaft. Die Krise ist ein Scheideweg – und da hat auch die Theologie ihre Pflicht, sich gesellschaftlich einzubringen.

April? April!

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Diesmal geht es unter anderem um das Schweigen und die Stille. Braucht das wirklich, um zu reden?  Wer genau hinsieht, erkennt, dass Gott lauter ist, als man denkt … Und das hat Konsequenzen für die Kirche, Theologinnen und Theologen, die in diesen Tagen merkwürdig still sind oder eher nach binnenkirchlich sprechen. Dabei heißt es in Apostelgeschichte 18,9f: „Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.“ Gerade jetzt, wo die Verhältnismäßigkeit der Mittel in der Corona-Krise immer neu ausgelotet werden muss, ist auch die Stimme derer gefordert, die den Menschen als Gottes Ebenbild sehen – in Solidarität den Kranken, Leiden und Sterbenden gegenüber, aber auch in Wachsamkeit der Freiheit gegenüber. Gerade jetzt ist Schweigen keine Option – weder in Kirche noch in der Gesellschaft. Die Krise ist ein Scheideweg – und da hat auch die Theologie ihre Pflicht, sich gesellschaftlich einzubringen.

Bei Euch (Folge 13 – 31.3.2020)

Diesmal geht es um die Frage, ob Krisen wirklich Chancen sind und die Notwendigkeit, nicht zukünftige Chancen zu erträumen und zu fabulieren, sondern sich den gegenwärtigen Herausforderungen im Hier und Jetzt zu stellen. Außerdem geht es um ein herausragendes Beispiel über den Umgang mit der Corona-Pandemie in Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, kreativen Ideen des Einzelhandels in der Krise und Möglichkeiten, freie Zeit sinnvoll zu gestalten – etwa mit bürgerschaftlicher Beteiligung an wissenschaftlicher Forschung (Citizen science).

Keine Chance

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Diesmal geht es um die Frage, ob Krisen wirklich Chancen sind und die Notwendigkeit, nicht zukünftige Chancen zu erträumen und zu fabulieren, sondern sich den gegenwärtigen Herausforderungen im Hier und Jetzt zu stellen. Außerdem geht es um ein herausragendes Beispiel über den Umgang mit der Corona-Pandemie in Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, kreativen Ideen des Einzelhandels in der Krise und Möglichkeiten, freie Zeit sinnvoll zu gestalten – etwa mit bürgerschaftlicher Beteiligung an wissenschaftlicher Forschung (Citizen science).

  • Mitmachaktion: „Worauf ich mich nach der Corona-Krise freue …“ – www.menti.com (Zugangscode: 93 46 17)

Bei Euch (Folge 12 – 30.3.2020)

Diesmal geht es um Fraktale, die Mandelbrot-Menge und was man daraus über Selbstähnlichkeiten lernen kann. Die wiederum führen selbst in krisenhaften Ausnahmesituationen zu einer erstaunlich schnellen Entstehung neuer Normalitäten. Weitere Themen: Der Glaube als Tatwort und warum man ein Hobby, das man zum Beruf gemacht hat, im Beruf nicht mehr als Hobby betreiben darf.

Erkenne die Zeichen

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Diesmal geht es um Fraktale, die Mandelbrot-Menge und was man daraus über Selbstähnlichkeiten lernen kann. Die wiederum führen selbst in krisenhaften Ausnahmesituationen zu einer erstaunlich schnellen Entstehung neuer Normalitäten. Weitere Themen: Der Glaube als Tatwort und warum man ein Hobby, das man zum Beruf gemacht hat, im Beruf nicht mehr als Hobby betreiben darf.

  • Mitmachaktion: „Worauf ich mich nach der Corona-Krise freue …“ – www.menti.com (Zugangscode: 54 04 2)

Bei Euch (Folge 11 – 28.3.2020)

Vorurteile nachgedacht

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Diesmal geht es um das Ineinander von digitaler und analoger Sphäre, dem Segen des Papstes für Stadt und Erdkreis, ohrenbetäubender Stille, der vorurteilsbehafteten Interpretation religiöser Riten, vielen Beispielen konkreter Hilfe in Stadt und Land und der bodenständigen Frömmigkeit jener, die aus der Phase der Kontemplation auferstanden sind.

  • Mitmachaktion: „Worauf ich mich nach der Corona-Krise freue …“ – www.menti.com (Zugangscode: 54 04 2)

Bei Euch (Folge 10 – 26.3.2020)

Alte Hamster im neuland

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