Zumutungen (Bei Euch – Folge 66 – 23.1.2021)

Nach fast einem Jahr Corona-Pandemie haben viele Menschen keine Lust mehr. Das Januar-Loch, das sich nach den weihnachtlichen Festlichkeiten und den Partys zum Jahreswechsel alljährlich öffnet, tut ein Übriges. Die durch zur Eindämmung des Sars-CoV-2-Virus notwendig gewordenen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen belasten die Menschen. Soloselbstständige, Künstler und Gastronomen bangen um ihre Existenz, während andere der Kränkung menschlichen Machbarkeitsstrebens durch Ausflüge in winterliche Märchenlandschaften entweichen wollen. Die Herausforderung aber bleibt. Corona ist eine Krise. Wie in allen Krisen gibt es diese Phase der Depression, die Zumutung und Herausforderung zugleich ist. In ihr gilt es durch- und zusammenzuhalten und zu lernen, selbst so zu leben, dass man nicht auf Kosten der Anderen lebt. Das wird insbesondere in dem Interview mit dem Leiter der Krankenhausseelsorge Wuppertal, Pfr. Dr. Reiner Nieswandt deutlich.

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Zumutungen (Bei Euch - Folge 66 - 23.1.2021)
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Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Nach fast einem Jahr Corona-Pandemie haben viele Menschen keine Lust mehr. Das Januar-Loch, das sich nach den weihnachtlichen Festlichkeiten und den Partys zum Jahreswechsel alljährlich öffnet, tut ein Übriges. Die durch zur Eindämmung des Sars-CoV-2-Virus notwendig gewordenen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen belasten die Menschen. Soloselbstständige, Künstler und Gastronomen bangen um ihre Existenz, während andere der Kränkung menschlichen Machbarkeitsstrebens durch Ausflüge in winterliche Märchenlandschaften entweichen wollen. Die Herausforderung aber bleibt. Corona ist eine Krise. Wie in allen Krisen gibt es diese Phase der Depression, die Zumutung und Herausforderung zugleich ist. In ihr gilt es durch- und zusammenzuhalten und zu lernen, selbst so zu leben, dass man nicht auf Kosten der Anderen lebt. Das wird insbesondere in dem Interview mit dem Leiter der Krankenhausseelsorge Wuppertal, Pfr. Dr. Reiner Nieswandt deutlich.

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Bei Euch (Folge 26 – 24.4.2020)

Mit Maske gut abgeschirmt? Nicht nur die Straßenverkehrsordnung steht solchen Selbstsuggestionen entgegen. Manche Masken – vor allem selbstgenähte – sind so nach allen Seiten offen, dass sie nicht dicht sein können. Die Exitstrategien, die manche Landesregierungen weitreichend verkünden, mögen von vielen als Licht am Ende des Tunnels ersehnt werden; allein: das Corona-Virus weiß von dem allen nichts – und das Licht am Ende des Tunnels könnte ein entgegenkommender Zug sein, der Exit sich als Exitus enttarnen. Vorsicht ist als weiterhin geboten – gerade jetzt.
Außerdem geht es um die Frage der systemrelevante Systemkritik Kulturschaffender, die in besonderer Weise von den corona-bedingten Maßnahmen betroffen sind. Dazu gibt es ein Gespräch mit dem Schauspieler, Dramaturg und Engagementförderer Andy Dino Iussa Wuppertal). Brot und Spiele – panem et circenses – waren nicht nur im alten Rom systemrelevant. Heute gilt es, in Gesellschaft und Kirche zu erkennen, dass der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt.

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Bei Euch (Folge 26 - 24.4.2020)
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Panem et circenses

Bei Euch – Das Video-Journal der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie #kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Mit Maske gut abgeschirmt? Nicht nur die Straßenverkehrsordnung steht solchen Selbstsuggestionen entgegen. Manche Masken – vor allem selbstgenähte – sind so nach allen Seiten offen, dass sie nicht dicht sein können. Die Exitstrategien, die manche Landesregierungen weitreichend verkünden, mögen von vielen als Licht am Ende des Tunnels ersehnt werden; allein: das Corona-Virus weiß von dem allen nichts – und das Licht am Ende des Tunnels könnte ein entgegenkommender Zug sein, der Exit sich als Exitus enttarnen. Vorsicht ist als weiterhin geboten – gerade jetzt.

Außerdem geht es um die Frage der systemrelevante Systemkritik Kulturschaffender, die in besonderer Weise von den corona-bedingten Maßnahmen betroffen sind. Dazu gibt es ein Gespräch mit dem Schauspieler, Dramaturg und Engagementförderer Andy Dino Iussa Wuppertal). Brot und Spiele – panem et circenses – waren nicht nur im alten Rom systemrelevant. Heute gilt es, in Gesellschaft und Kirche zu erkennen, dass der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt.