Lichtungen (Bei Euch – Folge 73 – 20.3.2021)

Wenn sich die Nebel lichten, wird oft nicht nur der eigentliche Weg wieder klar erkennbar. Auch der Unrat, der im Nebel verborgen lag, liegt vor Augen. Letztlich kann man Dinge nicht unter den Teppich kehren, ohne dass sie früher oder später anfangen zu modern. Krisen wie die Corona-Pandemie wirken da oft wie Katalysatoren. Sie offenbaren nicht nur den Charakter der Handelnden, sondern legen auf Defizite und Desiderate schonungslos zutage. So gesehen können Krisen letztlich auch zu Motoren der Veränderung werden – wenn, ja wenn nicht nur die Verantwortlichen bereit sind, zu lernen, sondern auch die Menschen selbst. Schließlich wir in der Corona-Pandemie nicht nur deutlich, dass alle mit allen zusammenhängen; niemand kann sich von seiner ureigenen Verantwortung dispensieren, ohne dass andere davon mittelbar oder unmittelbar betroffen sind. Die Krise zeigt auch, dass es Eigenmächtigkeit möglich ist: Es gibt für jede und jeden einfache Mittel, sich und andere zu schützen. Diese Ermächtigung zu erkennen, kann letztlich für Gesellschaft und auch die Kirche heilsam sein.

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Lichtungen (Bei Euch - Folge 73 - 20.3.2021)
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Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wenn sich die Nebel lichten, wird oft nicht nur der eigentliche Weg wieder klar erkennbar. Auch der Unrat, der im Nebel verborgen lag, liegt vor Augen. Letztlich kann man Dinge nicht unter den Teppich kehren, ohne dass sie früher oder später anfangen zu modern. Krisen wie die Corona-Pandemie wirken da oft wie Katalysatoren. Sie offenbaren nicht nur den Charakter der Handelnden, sondern legen auf Defizite und Desiderate schonungslos zutage. So gesehen können Krisen letztlich auch zu Motoren der Veränderung werden – wenn, ja wenn nicht nur die Verantwortlichen bereit sind, zu lernen, sondern auch die Menschen selbst. Schließlich wir in der Corona-Pandemie nicht nur deutlich, dass alle mit allen zusammenhängen; niemand kann sich von seiner ureigenen Verantwortung dispensieren, ohne dass andere davon mittelbar oder unmittelbar betroffen sind. Die Krise zeigt auch, dass es Eigenmächtigkeit möglich ist: Es gibt für jede und jeden einfache Mittel, sich und andere zu schützen. Diese Ermächtigung zu erkennen, kann letztlich für Gesellschaft und auch die Kirche heilsam sein. 

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

Wartezeit (Bei Euch – Folge 68 – 6.2.2021)

Melancholie kann eine Quelle der Inspiration und Kreativität sein. Langeweile auch. Die Menschen aber scheinen das Warten verlernt zu haben. Warum ist kein Impfstoff da? Wieso wird so langsam geimpft? – so schallt es durch die Gazetten der Gesellschaft. In ähnlicher Weise heißt es in der Kirche – zumindest im Erzbistum Köln am Beginn des Jahres 2021: Raus mit der Akte – obschon für den 18.3.2021 die Veröffentlichung eines Gutachtens angesagt ist. Ob die Versprechungen hier wie dort eingehalten werden? Das wird sich zeigen. Jetzt aber ist Wartezeit – eine Zeit, in der die Kreativität blühen könnte für Visionen einer Zukunft nach Corona. Das aber wäre ein arbeitendes Warten. Auf der Couch und vor dem Screen ist es einfacher, zu fordern, statt sich selbst zu fördern …

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Wartezeit (Bei Euch - Folge 68 - 6.2.2021)
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Der podcast der Katholischen citykirche Wuppertal

Melancholie kann eine Quelle der Inspiration und Kreativität sein. Langeweile auch. Die Menschen aber scheinen das Warten verlernt zu haben. Warum ist kein Impfstoff da? Wieso wird so langsam geimpft? – so schallt es durch die Gazetten der Gesellschaft. In ähnlicher Weise heißt es in der Kirche – zumindest im Erzbistum Köln am Beginn des Jahres 2021: Raus mit der Akte – obschon für den 18.3.2021 die Veröffentlichung eines Gutachtens angesagt ist. Ob die Versprechungen hier wie dort eingehalten werden? Das wird sich zeigen. Jetzt aber ist Wartezeit – eine Zeit, in der die Kreativität blühen könnte für Visionen einer Zukunft nach Corona. Das aber wäre ein arbeitendes Warten. Auf der Couch und vor dem Screen ist es einfacher, zu fordern, statt sich selbst zu fördern …

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.