So sollt ihr beten: Das Vaterunser (Glaubensinformation)

Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen. Darf man einfach Übersetzungen dieses Gebetes ändern, ohne das es aufhört, das Gebet Jesu zu sein? Gerade die sogenannte sechste Bitte führt immer wieder zu Diskussionen …

Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen.

Vor gut zwei Jahren ist durch eine Äußerung Papst Franziskus‘ vor allem die sogenannte sechste Bitte („Und führe uns nicht in Versuchung“) in den Fokus der Diskussionen geraten. Anfang Februar 2020 änderten dann die italienischen Bischöfe ebenfalls die italienische Übersetzung der sechsten Bitte des Vaterunser. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Gott überhaupt in Versuchung führen kann. Tatsächlich spricht die Bibel verschiedentlich davon, dass Menschen von Gott auf die Probe gestellt werden. Trotzdem spricht der Papst davon, dass er lieber beten würde „und führe uns durch die Versuchung“. Kann man aber das Vater unser, das ja das Gebet Jesu ist, einfach ändern? Geht es da nicht um mehr als um bloße Übersetzungsfragen?

Der Vortrag – gehalten am 5.2.2020 im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ – geht diesen mehr als aktuellen Fragen nach und beleuchtet vor allem die inhaltliche Bedeutung dieses Grundgebetes der Christenheit. Es spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

(Die Bild- und Tonqualität ist leider aufgrund der Aufnahmebedingungen nicht ganz optimal. Wir bitte, das zu entschuldigen.)

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