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Podcasts von Dr. Werner Kleine

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Podcast „Bei Euch“

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in zeiten der Corona-Pandemie

Bei Euch – das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bei Euch – Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie

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Podcast „Glaubensinformation“

Glaubensinformation (Mitschnitte der Glaubensinformation in Wuppertal)

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Podcast „Theocast“ – Theologische Vorträge

Theocast (Mitschnitte theologischer Vorträge von Dr. Werner Kleine)

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Grauenland (Bei Euch – Folge 85 – 24.7.2021)

Corona-Pandemie, dass der Mensch eher Teil der Natur ist, die mit ihren Kräften die Krone der Schöpfung in die Schranken weist. Dabei treten nach der Katastrophe wichtige Fragen zu Tage, wenn die Segnungen der Digitalität angesichts der Zerstörung der Infrastruktur den Verlust analoger Fähigkeiten offenlegen oder die überbordende Solidarität ihre Grenzen an einer entweder nicht vorhandenen oder nicht bekannten Krisenorganisation findet. Wenn das nicht Tage sind, an denen man die Politik ändern sollte …

Theocast
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Grauenland (Bei Euch - Folge 85 - 24.7.2021)
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Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Kultur ist der fragile Firnis, mit der der Mensch versucht, der Natur Herr zu werden. Die Unwetterkatastrophe vom 14.7.2021 zeigt freilich wie auch die Corona-Pandemie, dass der Mensch eher Teil der Natur ist, die mit ihren Kräften die Krone der Schöpfung in die Schranken weist. Dabei treten nach der Katastrophe wichtige Fragen zu Tage, wenn die Segnungen der Digitalität angesichts der Zerstörung der Infrastruktur den Verlust analoger Fähigkeiten offenlegen oder die überbordende Solidarität ihre Grenzen an einer entweder nicht vorhandenen oder nicht bekannten Krisenorganisation findet. Wenn das nicht Tage sind, an denen man die Politik ändern sollte …

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

Was hilft und was erhoffen wir für die Zeit nach Corona – Schicke Deinen Beitrag als Video, Foto, Audio oder Text an bei-euch@katholische-citykirche-wuppertal.de

Body Count (Bei Euch – Folge 84 – 10.7.2021)

Erlittenes Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht, wohl aber vergolten werden. Wo die Gerechtmachung ausbleibt, werden die Leichen im Keller lebendig werden. Rachegelüste sind dabei verständlich, führen aber oft nur in eine Spirale der Gewalt. Deshalb muss dort, wo Unrecht geschieht, nicht nur das Leid anerkannt, sondern echte Gerechtigkeit geschaffen werden, soll sich die Geschichte nicht bis in alle Ewigkeit wiederholen. Das gilt für die Geschichte der Menschheit im Allgemeine, für die Kirche aber, die „Zeichen und Werkzeug für die innigste Verbindung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit“ (2. Vatikanisches Konzil, Lumen gentium 1) sein will, eine geradezu existentielle Frage: Eine Kirche, in der das Unrecht des Missbrauchs nicht aufgedeckt wird und den Betroffenen Gerechtigkeit verschaffen wird, hört auf, Kirche zu sein. Eine Kirche aber, die in der Behauptung der eigenen Erwähltheit Unmenschliches zulässt, stellt sich gegen Gott, der sagt: „Mein ist die Rache, ich will Vergeltung“ (Deuteronomium 32,35). Nie war die Prophetie des Amos so aktuell wie heute: „Das Fest der Faulenzer ist vorbei!“ (Amos 6,7)

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Body Count (Bei Euch - Folge 84 - 10.7.2021)
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Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Erlittenes Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht, wohl aber vergolten werden. Wo die Gerechtmachung ausbleibt, werden die Leichen im Keller lebendig werden. Rachegelüste sind dabei verständlich, führen aber oft nur in eine Spirale der Gewalt. Deshalb muss dort, wo Unrecht geschieht, nicht nur das Leid anerkannt, sondern echte Gerechtigkeit geschaffen werden, soll sich die Geschichte nicht bis in alle Ewigkeit wiederholen. Das gilt für die Geschichte der Menschheit im Allgemeine, für die Kirche aber, die „Zeichen und Werkzeug für die innigste Verbindung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit“ (2. Vatikanisches Konzil, Lumen gentium 1) sein will, eine geradezu existentielle Frage: Eine Kirche, in der das Unrecht des Missbrauchs nicht aufgedeckt wird und den Betroffenen Gerechtigkeit verschaffen wird, hört auf, Kirche zu sein. Eine Kirche aber, die in der Behauptung der eigenen Erwähltheit Unmenschliches zulässt, stellt sich gegen Gott, der sagt: „Mein ist die Rache, ich will Vergeltung“ (Deuteronomium 32,35). Nie war die Prophetie des Amos so aktuell wie heute: „Das Fest der Faulenzer ist vorbei!“ (Amos 6,7)

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Déjà vu (Bei Euch – Folge 83 – 26.6.2021)

Wiederholt sich im Corona-Sommer 2021 die Erfahrung des Corona-Sommers 2020? Niedrige Inzidenzwerte, offene Biergärten und die Fußball-EM lassen die Herausforderungen vergessen, denen man sich noch vor wenigen Wochen ausgesetzt sah. Ähnlich war es vor Jahresfrist, als man nach der ersten Welle dachte, man hätte das Virus im Griff und man sehe Licht am Ende des Tunnels, um dann doch überrascht zu sein, dass Menschen aus dem Urlaub tatsächlich zurückkehren und Mutanten im Gepäck haben. Ob man aus diesen Erfahrungen gelernt hat, wird sich zeigen – denn nach den Ferien werden die Schulen wieder öffnen. Kinder und Jugendlich und noch viele Ungeimpfte sind dem Deltavirus noch ausgeliefert. Es wäre Zeit, jetzt zu handeln – und nicht nur dort!

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Déjà vu (Bei Euch - Folge 83 - 26.6.2021)
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Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wiederholt sich im Corona-Sommer 2021 die Erfahrung des Corona-Sommers 2020? Niedrige Inzidenzwerte, offene Biergärten und die Fußball-EM lassen die Herausforderungen vergessen, denen man sich noch vor wenigen Wochen ausgesetzt sah. Ähnlich war es vor Jahresfrist, als man nach der ersten Welle dachte, man hätte das Virus im Griff und man sehe Licht am Ende des Tunnels, um dann doch überrascht zu sein, dass Menschen aus dem Urlaub tatsächlich zurückkehren und Mutanten im Gepäck haben. Ob man aus diesen Erfahrungen gelernt hat, wird sich zeigen – denn nach den Ferien werden die Schulen wieder öffnen. Kinder und Jugendlich und noch viele Ungeimpfte sind dem Deltavirus noch ausgeliefert. Es wäre Zeit, jetzt zu handeln – und nicht nur dort!

Dass das derart Private immer auch politisch ist, kann man zur Zeit bei der Fußball EM sehen. Die UEFA scheint ein Staat ohne Territorium zu sein. Kann so etwas gut gehen? Auch in der Kirche ist Gemeinschaft wieder einmal nur ein Lippenbekenntnis. Wohin also geht die Welt in diesen Zeiten und wohin die Kirche? Alles schon mal dagewesen? Bestimmt. Aber wie so oft wurde aus Erfahrungen nur wenig gelernt …

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Was in der Bibel so alles zwischen den Zeilen steht … eine heitere und erkenntnisreiche Spurensuche (Glaubensinformation)

Gerade viel gehörte Bibeltexte erscheinen oft so vertraut, dass der Sinn des Textes schon fest zu stehen scheint. Bei näherem Hinsehen und Hinhören eröffnen sich aber überraschende Perspektiven, die nicht nur manches in einem neuen Licht erscheinen lassen, sondern das bisher Geglaubte auch in Frage stellen. Dabei spielt oft das Nichtgesagte, das, was eben zwischen den Zeilen steht, eine ganz zentrale Rolle. Die biblischen Autoren sind bisweilen wahre Meister darin, bestimmte Dinge nicht zu sagen, und so die Leserinnen und Hörer herausfordern, selbst Antworten zu geben: Wenn etwa von zwei Brüdern einer das Erbe verprasst und der andere zu Hause bleibt, scheint die Frage, wer verloren gegangen ist auf den ersten Blick eindeutig – aber eben nur auf den ersten Blick. Was ist von einem Hirten zu halten, dem ein Schaf abhandenkommt? Und warum wird ein Festteilnehmer nur weil er falsch angezogen ist, vom Fest verbannt? Der Vortrag nimmt diese und andere Fragen mit einem ernsthaft-zwinkernden Auge unter die Lupe. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, die Bibel selbst in die Hand zu nehmen und nachzusehen.

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Was in der Bibel so alles zwischen den Zeilen steht ... eine heitere und erkenntnisreiche Spurensuche (Glaubensinformation)
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Gerade viel gehörte Bibeltexte erscheinen oft so vertraut, dass der Sinn des Textes schon fest zu stehen scheint. Bei näherem Hinsehen und Hinhören eröffnen sich aber überraschende Perspektiven, die nicht nur manches in einem neuen Licht erscheinen lassen, sondern das bisher Geglaubte auch in Frage stellen. Dabei spielt oft das Nichtgesagte, das, was eben zwischen den Zeilen steht, eine ganz zentrale Rolle. Die biblischen Autoren sind bisweilen wahre Meister darin, bestimmte Dinge nicht zu sagen, und so die Leserinnen und Hörer herausfordern, selbst Antworten zu geben: Wenn etwa von zwei Brüdern einer das Erbe verprasst und der andere zu Hause bleibt, scheint die Frage, wer verloren gegangen ist auf den ersten Blick eindeutig – aber eben nur auf den ersten Blick. Was ist von einem Hirten zu halten, dem ein Schaf abhandenkommt? Und warum wird ein Festteilnehmer nur weil er falsch angezogen ist, vom Fest verbannt? Der Vortrag nimmt diese und andere Fragen mit einem ernsthaft-zwinkernden Auge unter die Lupe. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, die Bibel selbst in die Hand zu nehmen und nachzusehen.

Mitschnitt des Webinars mit Dr. Werner Kleine vom 23. Juni 2021.

Weiterführende Links:

Hidigeigei (Bei Euch – Folge 82 – 12.6.2021)

Wenn der Schritt nach vor zu einem Schritt zurück wird, ist es Zeit, genau hinzusehen. Der Papst nimmt das Rücktrittsgesuch von Reinhard Kardinal Marx nicht an – mit der Aufforderung, „das Fleisch auf den Grill zu legen“. Viele Kommentatoren üben sich da schon schnell in geistlichen Verklärungen einer vermeintlich jesuitischen Dialektik. Tatsächlich aber wird hier der Versuch der Verantwortungsdelegation zurückgewiesen: Die Suppe, die man sich oder andere einem einbrockt haben, muss schon selbst ausgelöffelt werden. Statt sich also wie die Katze schnell vom heißen Blechdach von dannen zu machen, müssen die heißen Eisen selbst angefasst werden – ein Auftrag, der in der Kirche offenkundig nicht leichter ist als in der Politik. Dort allerdings kann ein strategisches Bauernopfer durchaus eine veritable Volte sein … aber auch eine Grube, die man sich selbst gräbt. Manche Leiche im Keller fängt eben doch früher oder später an zu stinken …

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Der podcast der Katholischen Citkyirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wenn der Schritt nach vor zu einem Schritt zurück wird, ist es Zeit, genau hinzusehen. Der Papst nimmt das Rücktrittsgesuch von Reinhard Kardinal Marx nicht an – mit der Aufforderung, „das Fleisch auf den Grill zu legen“. Viele Kommentatoren üben sich da schon schnell in geistlichen Verklärungen einer vermeintlich jesuitischen Dialektik. Tatsächlich aber wird hier der Versuch der Verantwortungsdelegation zurückgewiesen: Die Suppe, die man sich oder andere einem einbrockt haben, muss schon selbst ausgelöffelt werden. Statt sich also wie die Katze schnell vom heißen Blechdach von dannen zu machen, müssen die heißen Eisen selbst angefasst werden – ein Auftrag, der in der Kirche offenkundig nicht leichter ist als in der Politik. Dort allerdings kann ein strategisches Bauernopfer durchaus eine veritable Volte sein … aber auch eine Grube, die man sich selbst gräbt. Manche Leiche im Keller fängt eben doch früher oder später an zu stinken …

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Sakramente im Leben der Kirche III – Ehe und Weihe (Glaubensinformation)

Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

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Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe (Glaubensinformation)
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Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch begründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

Der Abend bietet neben einer Einführung in die allgemeine Lehre von den Sakramenten in besonderer Weise in die Bedeutung der Sakramente der Ehe und der Weihe ein. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal. 

Mitschnitt des Vortrags, der am 9. Juni 2021 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

Wendepunkte? (Bei Euch – Folge 81 – 5.6.2021)

Sind tote Punkte Wendepunkte? Zumindest erhofft das der Münchener Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. Rein mathematisch gesehen ist das aber nur eine Möglichkeit. Tote Punkte sind Punkte bei denen die Ableitung einer Funktion 0 beträgt. Das können Wendepunkte, aber auch Sattelpunkte sein, nach denen eine vorherige Entwicklung weitergeht – manchmal sogar noch rasanter. Die Hoffnung, ein toter Punkt, an den man gelangt ist, könnte die Wende bedeuten, ist möglicherweise trügerisch. Dass tote Punkte Hoffnung hervorbringen, ist freilich in Kirche wie Gesellschaft typisch. In Israel wird durch eine neue Koalition, an der auch eine Partei arabischer Israelis beteiligt ist, die zwölfjährige Regierung Netanjahus beendet. Wird die disparate neue Koalition aber halten? Bringt sie die Wende oder nur neue Spaltungen? Bringt der Rücktritt eines prominenten Kardinals die Wende oder bewirkt sie nur die Beschleunigung des Niedergangs? Fakt ist, dass Lippenbekenntnisse alleine nicht reichen. Die Wende muss getan werden. Verantwortlich dafür ist … jede und jeder! Verantwortung aber kann nicht delegiert werden.

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Wendepunkte? (Bei Euch - Folge 81 - 5.6.2021)
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Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Sind tote Punkte Wendepunkte? Zumindest erhofft das der Münchener Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. Rein mathematisch gesehen ist das aber nur eine Möglichkeit. Tote Punkte sind Punkte bei denen die Ableitung einer Funktion 0 beträgt. Das können Wendepunkte, aber auch Sattelpunkte sein, nach denen eine vorherige Entwicklung weitergeht – manchmal sogar noch rasanter. Die Hoffnung, ein toter Punkt, an den man gelangt ist, könnte die Wende bedeuten, ist möglicherweise trügerisch. Dass tote Punkte Hoffnung hervorbringen, ist freilich in Kirche wie Gesellschaft typisch. In Israel wird durch eine neue Koalition, an der auch eine Partei arabischer Israelis beteiligt ist, die zwölfjährige Regierung Netanjahus beendet. Wird die disparate neue Koalition aber halten? Bringt sie die Wende oder nur neue Spaltungen? Bringt der Rücktritt eines prominenten Kardinals die Wende oder bewirkt sie nur die Beschleunigung des Niedergangs? Fakt ist, dass Lippenbekenntnisse alleine nicht reichen. Die Wende muss getan werden. Verantwortlich dafür ist … jede und jeder! Verantwortung aber kann nicht delegiert werden.

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

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Der dreifaltige Gott und die Welt – eine Verhältnisbestimmung (Glaubensinformation)

Das Bekenntnis zum dreifaltig einen Gott eint die Christen über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Es ist das Ergebnis eines dreihundertjährigen theologischen Reflektierens und Ringens, das mit der Erfahrung der Auferstehung des Gekreuzigten seinen Anfang nimmt und zu der Erkenntnis führt, dass Gott der eine ist, der in sich Begegnung ist. Der Dreifaltigkeitsglaube bekennt den einen Gott in den drei Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist. Es ist gerade die Einheit Gottes, die auch die Christen zur Einheit mahnt. Dabei zeugt das Bekenntnis zur Dreifaltigkeit auch von einem Glauben an einen Gott, der in sich hochdynamisch ist, ja, der gerade darin nicht für sich sein kann. Die Welt geht gewissermaßen immer schon aus Gott hervor. Gott und Welt stehen in ei-nem unaufgebbaren Verhältnis. Das hat nicht nur Folgen für das Gottesbild, sondern auch für das Welt- und Menschenbild.

Theocast
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Der dreifaltige Gott und die Welt - eine Verhältnisbestimmung (Glaubensinformation)
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Das Bekenntnis zum dreifaltig einen Gott eint die Christen über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Es ist das Ergebnis eines dreihundertjährigen theologischen Reflektierens und Ringens, das mit der Erfahrung der Auferstehung des Gekreuzigten seinen Anfang nimmt und zu der Erkenntnis führt, dass Gott der eine ist, der in sich Begegnung ist. Der Dreifaltigkeitsglaube bekennt den einen Gott in den drei Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist. Es ist gerade die Einheit Gottes, die auch die Christen zur Einheit mahnt. Dabei zeugt das Bekenntnis zur Dreifaltigkeit auch von einem Glauben an einen Gott, der in sich hochdynamisch ist, ja, der gerade darin nicht für sich sein kann. Die Welt geht gewissermaßen immer schon aus Gott hervor. Gott und Welt stehen in ei-nem unaufgebbaren Verhältnis. Das hat nicht nur Folgen für das Gottesbild, sondern auch für das Welt- und Menschenbild.

Der Vortrag geht dieser Verhältnisbestimmung auch in seinen praktischen Konsequenzen nach, erschließt aber auch die alte Bildwelt der Rede von der Dreifaltigkeit, wenn den etwa den Fragen nachgegangen wird, was gemeint ist, wenn von den drei „Personen“ Gottes die Rede ist.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 26. Mai 2021 als Webinar stattfand.

Audiatur et altera pars (Bei Euch – Folge 80 – 25.5.2021)

Konflikte lösen selbst bei denen, die nicht unmittelbar beteiligt sind, häufig den Reflex der Parteinahme aus. Das gilt für internationale Konflikte ebenso wie für Konflikte im unmittelbar zwischenmenschlichen Bereich. Dabei liegt eine Ursache für Konflikte häufig in der mangelnden Fähigkeit begründet, die Dinge aus einer anderen Perspektive, vor allem aus dem Blickwinkel der Gegner, zu betrachten. Deren Bedürfnisse, Sichtweisen oder Sehnsüchte werden so bekämpft, oft ohne, dass sie verstanden würden. Das alte Rechtsprinzip des „Audiatur et altera pars“ – Höre auch den anderen Teil! – könnte hier helfen; vor allem aber denen, die nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt sind und so möglicherweise als Vermittler auftreten könnten. Wer allerdings voreilig Partei nimmt, kann nicht mehr vermitteln – im Kleinen wie im Großen.

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Audiatur et altera pars (Bei Euch - Folge 80 - 25.5.2021)
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#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Konflikte lösen selbst bei denen, die nicht unmittelbar beteiligt sind, häufig den Reflex der Parteinahme aus. Das gilt für internationale Konflikte ebenso wie für Konflikte im unmittelbar zwischenmenschlichen Bereich. Dabei liegt eine Ursache für Konflikte häufig in der mangelnden Fähigkeit begründet, die Dinge aus einer anderen Perspektive, vor allem aus dem Blickwinkel der Gegner, zu betrachten. Deren Bedürfnisse, Sichtweisen oder Sehnsüchte werden so bekämpft, oft ohne, dass sie verstanden würden. Das alte Rechtsprinzip des „Audiatur et altera pars“ – Höre auch den anderen Teil! – könnte hier helfen; vor allem aber denen, die nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt sind und so möglicherweise als Vermittler auftreten könnten. Wer allerdings voreilig Partei nimmt, kann nicht mehr vermitteln – im Kleinen wie im Großen.

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Ist das gerecht? (Bei Euch – Folge 79 – 15.5.2021)

Der Konflikt in Israel erfährt in den Maitagen des Jahres 2021 einen neuen Höhepunkt. Die Juden feiern am 16. Mai 2021 Shawuot, das Fest des der Übergabe der Thora. Christen feiern eine Woche später Pfingsten – das Fest der Sendung des Heiligen Geistes. Wo Gott mit den Menschen einen Bund schließt, sollten Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden herrschen. Aber es kein Friede. Neid und Missgunst, Enteignungen und Übervorteilungen schüren beständig den Konflikt im Kleinen wie im Großen. Gerechte Kriege kann es nicht geben, ein gerechter Friede müsste wachsen – und kann nur wachsen, wenn vernünftige Klugheit bisweilen den freiwilligen Verzicht auf eigentlich sichere Rechtsansprüche bewirkt …

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Ist das gerecht? (Bei Euch - Folge 79 - 15.5.2021)
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#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Der Konflikt in Israel erfährt in den Maitagen des Jahres 2021 einen neuen Höhepunkt. Die Juden feiern am 16. Mai 2021 Shawuot, das Fest des der Übergabe der Thora. Christen feiern eine Woche später Pfingsten – das Fest der Sendung des Heiligen Geistes. Wo Gott mit den Menschen einen Bund schließt, sollten Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden herrschen. Aber es kein Friede. Neid und Missgunst, Enteignungen und Übervorteilungen schüren beständig den Konflikt im Kleinen wie im Großen. Gerechte Kriege kann es nicht geben, ein gerechter Friede müsste wachsen – und kann nur wachsen, wenn vernünftige Klugheit bisweilen den freiwilligen Verzicht auf eigentlich sichere Rechtsansprüche bewirkt …

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