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Podcasts von Dr. Werner Kleine

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Podcast „Bei Euch“

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in zeiten der Corona-Pandemie

Bei Euch – das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bei Euch – Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zeiten der Corona-Pandemie

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Podcast „Glaubensinformation“

Glaubensinformation (Mitschnitte der Glaubensinformation in Wuppertal)

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Podcast „Theocast“ – Theologische Vorträge

Theocast (Mitschnitte theologischer Vorträge von Dr. Werner Kleine)

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Die Wahrheit ist auf dem Platz (Bei Euch – Folge 61 – 30.11.2020)

Ob eine Theorie eine Vision oder ein Luftschloss darstellt, erweist sich erst in der Praxis. Auf dem Spielfeld des Lebens blühen eigene Pflanzen. Die Wahrheit ist auch hier auf dem Platz. Auch das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche, die nicht neben der Welt existiert, sondern in der Welt ist. Deshalb gilt auch für sie der alte Satz Thomas von Aquins: „Gratiam supponit naturam“ – Die Gnade setzt die Natur voraus. Zahlen, Daten und Fakten sollten deshalb Grundlage allen Handelns sein. Der Mensch ist zwar in der Lage sich Wirklichkeiten einzubilden, die Realität aber ist nicht korrumpierbar. Die Corona-Pandemie führt die Gesellschaft vor genau diese Frage, die letztlich zu einer Herausforderung für die zwischenmenschliche Solidarität wird. Gesellschaftliches Gelingen oder Scheitern hängt von dieser gemeinsamen Sorge ab. Wo aber einzelne Gruppen sich über andere erheben, droht in gesellschaftlichen wie kirchlichen Institutionen das Spielfeld des Lebens zu versumpfen. Es ist Zeit, die Notwendigkeit der Sorge wieder zu entdecken.

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Ob eine Theorie eine Vision oder ein Luftschloss darstellt, erweist sich erst in der Praxis. Auf dem Spielfeld des Lebens blühen eigene Pflanzen. Die Wahrheit ist auch hier auf dem Platz. Auch das gilt für die Gesellschaft wie für die Kirche, die nicht neben der Welt existiert, sondern in der Welt ist. Deshalb gilt auch für sie der alte Satz Thomas von Aquins: „Gratiam supponit naturam“ – Die Gnade setzt die Natur voraus. Zahlen, Daten und Fakten sollten deshalb Grundlage allen Handelns sein. Der Mensch ist zwar in der Lage sich Wirklichkeiten einzubilden, die Realität aber ist nicht korrumpierbar. Die Corona-Pandemie führt die Gesellschaft vor genau diese Frage, die letztlich zu einer Herausforderung für die zwischenmenschliche Solidarität wird. Gesellschaftliches Gelingen oder Scheitern hängt von dieser gemeinsamen Sorge ab. Wo aber einzelne Gruppen sich über andere erheben, droht in gesellschaftlichen wie kirchlichen Institutionen das Spielfeld des Lebens zu versumpfen. Es ist Zeit, die Notwendigkeit der Sorge wieder zu entdecken.

Wir weisen darauf hin, dass manche der folgenden Artikel hinter Paywall stehen. Bitte beachten Sie, dass guter Journalismus Geld kostet.

Der Glaube im Leben (Glaubensinformation)

Mit dem 1. Advent beginnt in den christlichen Kirchen das neue Kirchenjahr. Der Kirchenjahreskreis ist von verschiedenen Festen gekennzeichnet (insbesondere Ostern, Pfingsten und Weihnachten), der Termine teils feststehen, teils variabel sind. Der Abend führt in die theologische Bedeutung der verschiedenen Festkreise ein, erläutert die Terminierungen und die innere Zuordnung der Feste zueinander.

Das Kirchenjahr und seine Feste

Mit dem 1. Advent beginnt in den christlichen Kirchen das neue Kirchenjahr. Der Kirchenjahreskreis ist von verschiedenen Festen gekennzeichnet (insbesondere Ostern, Pfingsten und Weihnachten), der Termine teils feststehen, teils variabel sind. Der Abend führt in die theologische Bedeutung der verschiedenen Festkreise ein, erläutert die Terminierungen und die innere Zuordnung der Feste zueinander.

Mitschnitt des Webinars in der Reihe „Glaubensinformation“ vom 25.11.2020 mit Dr. Werner Kleine.

Übersichtsgrafik Kirchenjahr (pdf)

Nachhilfe (Bei Euch – Folge 60 – 14.11.2020)

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Das gilt auch für den Umgang der Kirche mit unabhängigen Untersuchungen zum Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker. Man reagiert nur noch und rennt hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. In einem Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert man an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe.

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Wer nicht handelt, wird behandelt. Das gilt in der Gesellschaft wie in der Kirche. Die Corona-Pandemie etwa scheint für viele Gesundheitsämter zunehmend nicht nur eine Heraus-, sondern eine Überforderung zu sein. Man reagiert nur noch und rennt dem Virus hinterher – ein schier aussichtsloses Unterfangen. Ein Land, das einst als Organisationsweltmeister galt, scheitert an Kompetenzunklarheiten und schlechter Kommunikation. Da braucht es Nachhilfe: Wäre es nicht angezeigt, wenn neben dem Tagesgeschäft einige als Think Tank für vernünftige Strukturen sorgen?

Auch die kirchliche Kommunikation hat schon bessere Zeiten gesehen. Im öffentlichen Diskurs kommt die Kirche so gut wie nicht mehr vor, Talkshows kommen schon seit Jahren sehr gut ohne kirchlichen Beistand aus. Wo man früher die Klaviatur der Medien bespielte, spielen die Medien mittlerweile ihr Spiel mit der Kirche. Anlass dazu gibt es viele – wie etwa der Umgang mit unabhängigen Untersuchungen zeigt. Da geht es schon längst nicht mehr um die Frage, was Wahrheit ist, sondern auch darum, was wahr sein könnte. Aus einer solche Situaiton kommt man nur heraus, wenn man die Dinge auf den Tisch legt. So könnte man das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand bekommen und handeln. Jetzt aber wird man behandelt …

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Himmel, Hölle, Fegefeuer (Glaubensinformation)

Die Frage nach dem Ziel des Lebens und nach dem, was nach dem Tod kommt, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich jeder Mensch ausgesetzt sieht. In den heutigen Vorstellungen spielen dabei die mittelalterlich geprägten Bilder von Himmel und Hölle nach wie vor eine zentrale Rolle. Der Abend geht der Frage nach, was sich aus Sicht der modernen Theologie hinter Himmel, Hölle und Fegefeuer verbirgt und welche – biblisch begründeten – Antworten heute gegeben werden können. Es geht letztlich um nicht weniger als um die Frage einer letzten Gerechtigkeit.

Was kommt nach dem Tod?

Die Frage nach dem Ziel des Lebens und nach dem, was nach dem Tod kommt, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich jeder Mensch ausgesetzt sieht. In den heutigen Vorstellungen spielen dabei die mittelalterlich geprägten Bilder von Himmel und Hölle nach wie vor eine zentrale Rolle. Der Abend geht der Frage nach, was sich aus Sicht der modernen Theologie hinter Himmel, Hölle und Fegefeuer verbirgt und welche – biblisch begründeten – Antworten heute gegeben werden können. Es geht letztlich um nicht weniger als um die Frage einer letzten Gerechtigkeit.

Mitschnitt der Glaubensinformation, die am 11.11.2020 als Webinar gehalten wurde. Es spricht Dr. Werner Kleine

Zerrissenes Schweigen (Bei Euch – Folge 59 – 7.11.2020)

Das Schweigen ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die Mute-Taste hat Konjunktur. Im Kampf um die Deutungshoheit verbreitet Noch-President Donald Trump in einer Pressekonferenz unbelegte Behauptungen, Lügen und Fake-News – und namhafte Sender schalten einfach ab. Die einen jubeln, andere sehen hier einen Akt der Unreife. Wie anders dagegen halten es viele derer, die das Verhalten der Sender loben, bei Satire. Die darf doch alles – oder?

Um sich eine Meinung zu bilden, bedarf es der Auseinandersetzung. Man hat eben nicht einfach eine Meinung, man muss sie bilden – im Für und Wider, durch Streit und Zweifel zur Haltung. Eine gebildete Meinung scheut Einseitigkeit ebenso wie verklemmtes Verschweigen.

Das Schweigen aber ist laut. Es zerreißt die Stille. Es ist an der Zeit, Missstände zu benennen, Vertuschtes zu restaurieren und freizulegen, Verschwiegenem Stimme und Lautstärke zu geben. Während es bei Tätern oft heißt, dass die Unschuldsvermutung gelte, werden Betroffene zum Schweigen gebracht. Das Schweigen muss zerreißen – in Kirche und Gesellschaft. Denn den Betroffenen gegenüber, die man – egal von welcher Seite – nicht wieder zu Opfern machen darf, sollte zuerst die Wahrheitsvermutung gelten. Das Schweigen muss zerreißen!

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Die Säulen der Kirche (Glaubensinformation)

Mit der Wahl der zwölf Apostel setzt der irdische Jesus ein prophetisches Zeichen: So wie das Volk Israel aus den 12 Stämmen besteht, die auf die 12 Söhne Jakobs zurückgehen, so stehen der von ihm begründete Zwölferkreis für die Restitution und Erneuerung Israels. Es ist eine symbolische Tat, die die neue Sammlung Israels begründen soll. Der Zwölferkreis wird in der jesuanischen Bewegung zu einem Kreis der engeren Mitarbeiter Jesu, der auch über seinen Tod hinaus Bedeutung haben wird. Nachdem der Kreuzestod Jesu ein Scheitern der Bewegung bedeutet, zerstreut sich der Zwölferkreis zuerst, wird durch die Erfahrung und Begegnung mit dem Auferstandenen aber zur Basis der nun entstehenden Kirche. Nicht zu Unrecht werden die Apostel daher als „Säulen der Kirche“ verstanden.

Oder: Wer sind die Zwölft, die Jesus als Apostel erwählte?

Mit der Wahl der zwölf Apostel setzt der irdische Jesus ein prophetisches Zeichen: So wie das Volk Israel aus den 12 Stämmen besteht, die auf die 12 Söhne Jakobs zurückgehen, so stehen der von ihm begründete Zwölferkreis für die Restitution und Erneuerung Israels. Es ist eine symbolische Tat, die die neue Sammlung Israels begründen soll. Der Zwölferkreis wird in der jesuanischen Bewegung zu einem Kreis der engeren Mitarbeiter Jesu, der auch über seinen Tod hinaus Bedeutung haben wird. Nachdem der Kreuzestod Jesu ein Scheitern der Bewegung bedeutet, zerstreut sich der Zwölferkreis zuerst, wird durch die Erfahrung und Begegnung mit dem Auferstandenen aber zur Basis der nun entstehenden Kirche. Nicht zu Unrecht werden die Apostel daher als „Säulen der Kirche“ verstanden.

Wer aber waren die Apostel? Von einigen Aposteln wird im Neuen Testament mehr berichtet, von anderen erfährt man kaum etwas. Gleichwohl kann man aus der neutestamentlichen Überlieferung tiefgreifende Rückschlüsse ziehen. So ist die Bewegung in ihren Wurzeln wohl älter als das, was im Neuen Testament überliefert wird. Auch scheinen die Zwölf eine sehr diverse und disparate Gruppe von Männern gewesen zu sein, die wohl weniger fromm als tatkräftig waren. Der Abend geht diesen Spuren nach und wird zu einer Entdeckungsreise in ein äußerst dynamisches Geschehen in der Jesusbewegung, aber auch in der frühen Kirche – eine Dynamik, die auch heute wieder prägend für die Kirche in der Gegenwart sein kann.

Mitschnitt der Glaubensinformation, die am 28.10.2020, dem Gedenktag der Hl. Apostel Judas Thaddäus und Simon, als Webinar stattfand. Es spricht Dr. Werner Kleine.

Edit: Im Podcast wird an einer Stelle davon gesprochen, dass der Judas Thaddäus der Schatzmeister der Jüngergruppe gewesen sei. Dabei handelt es sich um einen Versprecher. Korrekt ist, dass es sich dabei um Judas Iskarioth handelt.

Blinde Flecken (Bei Euch – Folge 58 – 24.10.2020)

Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

Der Podcast der Katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital – in Gesellschaft wie in der Kirche. Wo die Glaubwürdigkeit fehlt, fehlt die Basis, auf der solidarisches Handeln gedeihen kann. Regeln werden dann nach eigenem Gutdünken ausgelegt oder Menschen wenden sich ab. Glaubwürdigkeit verdunstet, wenn Worten keine Taten folgen, schlimmer noch: wenn die Taten den Worten widersprechen. Glaubwürdigkeit verdunstet auch da, wo Begründungen für Entscheidungen fehlen oder nicht transparent vermittelt werden. Es sind diese blinden Flecken, die – in Gesellschaft wie in Kirche gleichermaßen – dem Spaltpilz des Misstrauens Raum geben, zu gedeihen.

Wie sehr die Corona-Pandemie gegenwärtig zum Härtetest der Glaubwürdigkeit wird, kann an der vielfältig gestörten Kommunikation erkannt werden. Ob es die fehlende Begründung von Entscheidungen ist, die dann vor Gerichten keinen Bestand haben, oder die fehlende Kommunikation zwischen Behörden – all das zerstört jenes Vertrauen der Bevölkerung, das nötig ist, damit die notwendigen Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden.

In Kirche wie Gesellschaft gilt deshalb der vielschichtig bedeutsame Satz von Markus Röntgen: „Viel geht, wenn Vertrauen geht.“ – in jeder Hinsicht!

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Allmächtig ohnmächtig (Glaubensinformation)

Gott, einer und Vater

Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bösen.

Gott, einer und Vater

Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bösen.

Der Vortrag stellt sich diesen Fragen und gibt auf der Grundlage der biblischen Botschaft Antworten. Dabei steht sowohl die Entstehung der Vater-Anrede eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach der Herkunft des Bösen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

Audiomitschnitt des Webinars der Reihe „Glaubensinformation“ vom 20. Oktober 2020. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Die Ohren und der Platz dazwischen (Bei Euch – Folge 57 – 18.10.2020)

Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert.

Der Podcast der katholischen Citykirche Wuppertal

#kck42 #beieuch – www.kck42.de/beieuch

Die Corona-Pandemie nimmt im Oktober 2020 einen neuen Anlauf. Der Beginn einer „zweiten Welle“ ist unübersehbar. Regeln und Verordnungen werden erlassen. Die Exekutive arbeitet. Was aber sind Regeln und Ordnungen wert, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert und die Nichteinhaltung sanktioniert wird? Hinzu kommt, dass manche der Regeln und Verordnungen schlecht begründet sind und vor Gericht keinen Bestand haben. Auch die Jurisdiktion arbeitet also.

Die Corona-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Regeln und Verordnungen sind wichtig, um der Gesellschaft Halt zu geben. Noch wichtiger ist aber, die Regeln und Verordnungen so zu gestalten, dass sie wirksam sind und (!) von den Menschen verstanden und akzeptiert werden. Es ist deshalb an der Zeit, dass die dritte Gewalt im Staat, die Legislative ihre Aufgabe wahrnimmt: In dieser Zeit sind die Parlamente mehr denn je gefordert. Hier sitzen die, die von der Bevölkerung Sitz und Stimme erhalten haben, um als Mandatsträger der Bevölkerung eine Stimme zu geben. Für die Aktzeptanz und Gestaltung von Regeln und Verordnungen wäre es wichtiger denn je, den parlamentarischen Prozess endlich zu beginnen.

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Sakramente im Leben der Kirche I (Glaubensinformation)

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Taufe, Firmung, Eucharistie

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Glaubensinformation vom 14. Oktober 2020. Es spricht Dr. Werner Kleine im Katholischen Stadthaus Wuppertal. Die Glaubensinformation wurde gleichzeitig als Webinar übertragen.